06.03.2014

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Wittmann Battenfeld: Tagung - "Die Vorteile des physikalischen Schäumens mit Cellmould" in Meinerzhagen

Am 10. April 2014 findet bei Wittmann Battenfeld in Meinerzhagen eine Tagung zum Thema "Die Vorteile des physikalischen Schäumens mit Cellmould" statt.

Folgende Fachvorträge sind angekündigt:

Erfolg beim Schaumspritzgießen: Nur eine Frage der Prozessführung und der Artikelkonstruktion?
Dr. Norbert Müller, Schaumform GmbH, Hutthurm
"Pull and Foam" - Erzeugung lokaler Schaumstrukturen im Spritzgießprozess
Dipl.-Ing. Mike Tromm, Institut für Werkstofftechnik, Universität Kassel
CELLMOULD® - Physikalisches Schäumen
Dipl.-Ing. Dieter Kremer, Wittmann Battenfeld GmbH & Co. KG
Physikalisches Schäumen aus Sicht des Verarbeiters
Dag Hagby, EBG group / Schröder Kunststofftechnik GmbH, Kierspe
Materialentwicklungen zur Verbesserung der Oberflächenqualität beim Schaumspritzgießen
Dipl.-Ing. Thomas Olschewski, Lanxess Deutschland GmbH, Dormagen
Über "Cellmould"
"Cellmould" ist ein von Wittmann Battenfeld entwickeltes Verfahren zur Herstellung von Strukturschaumformteilen durch Direktbegasung mit physikalischen Treibmitteln. Strukturschaumformteile zeichnen sich durch eine kompakte Haut und einen geschäumten Kern aus. Zur Herstellung von Strukturschaumteilen werden chemische oder physikalische Treibmittel verwendet. Das chemische Treibmittel wird in Form von Masterbatch, Pulver oder Flüssigkeit dem Kunststoffgranulat zugegeben. Als physikalische Treibmittel werden Gase oder Flüssigkeiten eingesetzt, die in den Schneckenzylinder eingespritzt werden. Beim "Cellmould" Verfahren wird Stickstoff als Treibmittel verwendet. Diese Technik eignet sich besonders zur Herstellung leichter Strukturbauteile.

Mit der "Cellmould" Leichtbau-Technologie lassen sich geschäumte Formteile mit einer hohen Steifigkeit und ohne Einfallstellen produzieren. Das Ziel der "Cellmould" Leichtbau-Technologie ist es, sowohl dickwandige als auch dünnwandige Strukturschaumteile mit einer feinen und gleichmäßigen Schaumstruktur bei geringerem Gewicht herzustellen.

Nach Angaben von Wittmann Battenfeld zeichnet sich dieses Verfahren durch folgende Vorteile aus: Gewichtsreduzierung, Reduzierung der eingefrorenen Spannungen, Beseitigung von Einfallstellen, Verzugsreduzierung, Geringe Toleranzen realisierbar, Längere Fließwege durch verringerte Viskosität, Höhere Steifigkeit bei gleichem Gewicht, Geringere Schließkräfte erforderlich, Kürzere Zykluszeiten sowie Neue Designmöglichkeit.

Im Rahmen von Maschinenvorführungen im Technikum von Wittmann Battenfeld werden Exponate mit Schäumverfahren vorgestellt.

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