29.06.2015

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Wittmann: Neues Einzelfördergerät für bis zu 150 kg/h Durchsatz

Wittmann präsentiert mit dem "Feedmax S3 net" ein neues Einzelfördergerät, das über einen leistungsstarken Kollektormotor verfügt und auf einen Durchsatz von bis zu 150 kg/h ausgelegt ist. Erstmals wurde im neuen Modell ein zweiter Filter verbaut, dem eine wichtige Funktion zukommt. Dieser Sicherheitsfilter soll verhindern es, dass Staub in den Motor gelangen kann, sollte der Hauptfilter nach der Reinigung nicht ordnungsgemäß eingesetzt worden sein.

Der zylindrische Teil des Fördergeräts ist aus Edelstahl gefertigt. Der Materialeinlass besteht ebenfalls aus Edelstahl und setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zum einen aus einem massiven Edelstahl-Gussteil mit rund 5 mm Wandstärke, zweitens aus einer Reduzierung aus Edelstahl. Diese ist über einen Spannring mit dem Gussteil verbunden und dient dem Anschluss des Förderschlauchs.

Ist der Feedmax S3 net mit Elektrizität und Druckluft versorgt, beginnt das Gerät sofort nach Betätigung des Ein/Aus-Schalters mit der Förderung. Über die Skala eines Potenziometers werden die exakten Förderzeiten festgelegt. Die Zusatzbezeichnung net, die das Gerät im Namen führt, bringt die Möglichkeit zum Ausdruck, dass über eine einzige Touch-Fernsteuerung auch mehrere Geräte verwaltet werden können. Das selbsterklärende farbige Display der Steuerung verfügt über eine Statusanzeige und ermöglicht die Einstellung von Förderzeiten, Dosierverhältnissen und Abreinigungszyklen für bis zu sechs Geräte.

Ein besonderes Merkmal des Feedmax S3 net stellt die neue rundum sichtbare Statusanzeige dar, das so genannte ambiLED. Mit seiner Hilfe lässt sich von jedem in der Produktion eingenommenen Standpunkt der Status des Geräts ablesen. Die Anzeige signalisiert das Fehlen von Material im Förderprozess, was etwa eintreten kann, wenn der Materialbehälter erneut befüllt oder gewechselt werden muss. Derart lasse sich ein Maschinenstillstand bzw. Produktionsausfall sehr einfach verhindern. Die Reinigung eines Fördergeräts soll nur wenig Zeit in Anspruch nehmen und möglichst ohne großen Einsatz von Werkzeug durchführbar sein. Zur Reinigung des Filters ist am Feedmax S3 net lediglich ein sich selbst sichernder Spanner per Hand zu lösen, dann kann der klappbare Deckel geöffnet und der Filter entnommen werden.

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