28.11.2012

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ZF Friedrichshafen: Werk im chinesischen Qingpu erweitert - Kunststoffproduktion für Anwendungen im Automobilbereich startet

Die ZF Friedrichshafen AG baut ihre Produktion in China weiter aus. Mit der Flächenerweiterung am Standort Qingpu, dem westlichsten Stadtbezirk Shanghais, werden die Kapazitäten für die Herstellung von Gummi-Metall- und Kunststoffprodukten für die Automobilindustrie verdoppelt, teilt das Unternehmen mit.

Werksfläche verdoppelt
Seit der Gründung des Standorts im Jahr 2008 werden in Qingpu Gummi-Metall-Komponenten entwickelt und gefertigt. Den weiteren Angaben zufolge war aufgrund der sehr guten Nachfrageentwicklung eine erhebliche Erweiterung der Flächen notwendig, um die abgerufenen Stückzahlen fertigen zu können. Dazu hat ZF in den vergangenen Monaten zwei neue Werkshallen bezogen und so die Produktionsfläche auf mehr als 23.000 Quadratmeter verdoppelt. In den insgesamt 30.000 Quadratmeter großen Werkshallen haben 570 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.

Über das bisherige Gummi-Metall-Produktportfolio hinaus wird in Qingpu auch die Kunststoffproduktion für Anwendungen im Automobilbereich aufgenommen: 2013 startet dort die Produktion von Kunststoff-Pedalmodulen sowie von weiteren Kunststoff-Komponenten.

"Das Werk Qingpu entwickelt sich seit seiner Gründung kontinuierlich sehr erfolgreich. Die aktuelle Erweiterung bestätigt unsere Aktivitäten in China und die guten Geschäftsbeziehungen zu unseren globalen und lokalen Kunden eindrucksvoll", sagt Dr. Torsten Bremer, der in der Division Fahrwerktechnik der ZF Friedrichshafen AG das Geschäftsfeld Gummi und Kunststoff verantwortet.

ZF in China
ZF ist in China seit mehr als drei Jahrzehnten aktiv - 1980 wurde der erste Vertriebs- und Servicevertrag unterzeichnet, 1981 die erste Lizenz im Reich der Mitte vergeben. 1987 folgte die erste China-Niederlassung von ZF in Peking. Seit 1994 hat ZF eigene Produktionsstätten in China, deren Zahl sich inzwischen auf 22 erhöht hat.