19.07.2012

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Zahoransky: Formenbauer plant Werke in Sachsen und Indien

Schon seit mehr als 20 Jahren besitzt die Zahoransky Group, neben dem Stammwerk für Formenbau in Freiburg, noch ein Werkzeugbau-Unternehmen in Rothenkirchen, wo rund 70 Mitarbeiter Spritzgießwerkzeuge für die Verpackungsindustrie herstellen.

Jetzt hat sich das Unternehmen für die Erweiterung des Standorts im Vogtland (Sachsen) entschieden und mit dem Bau einer neuen Produktionshalle begonnen. 2,5 Mio Euro sollen in den Neubau mit einer 1.000 qm großen Produktionshalle und 780 qm Bürotrakt investiert werden. Mit dem Einzug wird Ende des Jahres gerechnet. Auch ist geplant ein Kundenzentrum in Rothenkirchen einzurichten.

In der neuen Halle werden schwerpunktmäßig Verpackungswerkzeuge gebaut. Auch Werkzeuge nach dem patentierten TIM-Verfahren (Total Integrated Manufacturing) sollen dort gefertigt werden, da das 2011 auf der Fakuma vorgestellte TIM-Verfahren, den Angaben zufolge in der Spritzgießtechnik große Nachfrage generiert habe. Das Pfiffige an dieser neuen Würfeltechnik sind laut Hersteller die beiden außerhalb des Werkzeugs liegenden Montageplatten. Diese sollen auf einfache Weise ermöglichen komplexe Montagevorgänge außerhalb der Form abzuarbeiten. Typische Anwendungen für diese Technologie gibt es im Verpackungsbereich aber auch bei Teilen für die Medizintechnik.

Als global operierendes Unternehmen besitzt die Zahoransky Group einen weiteren Werkzeugbau mit 50 Mitarbeitern in Indien. Aufgrund des stark wachsenden indischen Marktes und der immer größeren Nachfrage nach höherwertigen Werkzeugen will Zahoransky auch in Indien erweitern und ein völlig neuen Werkes auf der grünen Wiese bauen. Baubeginn für das 2.500 qm große Werk soll 2013 sein.