21.02.2012

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Zunkunft meistern

Ministerin Schulze: Wir müssen die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft meistern

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat gestern Abend gemeinsam mit ihrer Amtskollegin Theresia Bauer aus Baden-Württemberg in Berlin ihre wissenschaftspolitischen Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung vorgestellt. „Wir benötigen eine Wissenschaft, die tradierte Pfade verlässt und neue Wege und Ziele definiert. Gemeinsam mit der Gesellschaft, der Politik und Wirtschaft müssen die großen Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden“, sagte Wissenschaftsministerin Schulze bei der Auftaktveranstaltung „Transformatives Wissen schaffen“. „Dazu müssen wir über rein technologische Lösungen hinausdenken.“

Die Auftaktveranstaltung leitet die Veranstaltungsreihe „Transformatives Wissen schaffen“ für das Wissenschaftsjahr „Nachhaltigkeit/Zukunftsprojekt Erde“ ein. Mit dieser Veranstaltung seien Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Pioniere im Wissenschaftsjahr für Nachhaltigkeit, betonte Ministerin Bauer. Professor Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts ergänzte: „In den letzten 20 Jahren hat sich die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung zu einem methodisch etablierten Forschungsfeld entwickelt – doch trotz ihrer wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung fristet sie im Wissenschaftssystem weiterhin ein Nischendasein.“

In der ganztägigen Veranstaltung diskutierten knapp 200 Teilnehmer/innen Anforderungen, Stand und wissenschaftspolitische Konsequenzen einer „transformativen“ Wissenschaft, also einer Wissenschaft, die Transformationsprozesse zu mehr Nachhaltigkeit aktiv mitgestaltet. Gastgeber war die NRW-Landesvertretung in Berlin.

Initiatoren der Veranstaltungsreihe, die über das gesamte Wissenschaftsjahr „Nachhaltigkeit/Zukunftsprojekt Erde“ im Jahr 2012 erstreckt, ist der NaWis-Verbund, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das Ecological Research Network (EcoRNet) der freien Umweltforschungsinstitute (Ecologic Institut, ISOE, IÖW, IFEU, Öko-Institut, Wuppertal Institut).

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