23.07.2013

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Zur Tagung "Medizintechnik versus Automobil - Zwei Welten?

Die Besucher kamen aus den unterschiedlichen Wertschöpfungsbereichen der Kunststoffindustrie. Einige bedienen sowohl die Medizintechnik als auch die Automobilindustrie, andere nur eine davon und wollten den Blick über den Tellerrand schweifen lassen. Neun Referenten gaben Einblicke in beide Branchen u.a. zu Maschinen, Werkzeugen, Peripherie, Produkt- und Werkstoffentwicklung, Sauberkeit, Laserschweißen und Qualitätsanforderungen. In den Vorträgen wurde deutlich, dass der Validierungsprozess in der Medizintechnik deutlich länger und kostenintensiver ist, als in der Automobilindustrie. Ist dieser jedoch erfolgreich abgeschlossen, so hat man für die nächsten 10-15 Jahre eine verlässliche Partnerschaft.Auf großes Interesse stieß bei den Teilnehmer der fachfremde Eröffnungsvortrag. Generalstaatsanwalt a.D. Jürgen Kapischke sprach zum Thema "Vorteilsnahme in der Industrie". Er legte dar, dass in Politik und Wirtschaft unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden. Sein Appell an alle Anwesenden war, immer den gesunden Menschenverstand walten zu lassen und auf das Bauchgefühl zu hören, denn dann bewegt man sich in der Regel im zulässigen Rahmen. Zwischen den Vorträgen hatten die Teilnehmer im Foyer des Tagungsortes - einem Kino - in lockerer Atmosphäre viel Zeit ihr Netzwerk auszubauen. Dem Verein Forum Werkstoffe e.V. gehören Spezialisten aus den verschiedensten Bereichen der Industrie an. Netzwerkaufbau und Wissenstransfer sind zwei zentrale Anliegen, denen der Verein eine Plattform bietet. Ein weiteres Ziel ist es, die Forschung und Entwicklung in der Werkstofftechnik zu fördern. Hier sollen gemeinschaftliche Projekte u.a. aus den Bereichen Werkstoffforschung, Verarbeitungstechnik, Normung, Qualitätsmanagement, Logistik und Organisationsentwicklung initiiert, koordiniert und organisiert werden.

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