Zwei Tage im Zeichen der Nanotechnologie – Mehr als 700 Gäste

Erstmals ist die Stadt Münster am 7. und 8. Dezember 2016 Schauplatz der hochkarätigen NRW Nano-Konferenz. Die Veranstaltung im Messe- und Congress Centrum der Halle Münsterland ist das zentrale Event für die Nanotechnologie in Deutschland und ein wichtiges Instrument zur Innovationssteigerung in NRW.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagt mit Blick auf die Konferenz: „Nanotechnologie kann in zentralen Zukunftsfeldern wie etwa Medizin oder Energieeffizienz für echten Fortschritt sorgen. Münster und Nordrhein-Westfalen haben sich längst als international führender Standort für Nanowissenschaften und Nanosicherheit etabliert. Diese Position wird mit der Konferenz weiter gestärkt ausgebaut.“

Mit den Schwerpunktthemen Gesundheit, Elektronik, Neue Werkstoffe, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz, Energie und Geschäftsmodell Nanotechnologie erwarten die Besucher mehr als 60 Vorträge von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Über 120 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler präsentieren zudem ihre Arbeiten in einer Poster-Ausstellung.

International renommierte Experten sprechen zu Zukunftstrends und Grundlagenforschung und geben aktuelle Einblicke in hochmoderne Technologieentwicklungen. Plenarvorträge der europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung informieren über die Strategien und Aktivitäten sowohl auf europäischer als auch auf Bundesebene.

Die vom NRW-Wissenschaftsministerium und dem Cluster NanoMikro-WerkstoffePhotonik.NRW zusammen mit der Wirtschaftsförderung Münster organisierte NRW Nano-Konferenz wechselt künftig zwischen den Standorten Münster und Dortmund. Dies ist das zukunftsweisende Ergebnis eines Standort-Wettbewerbs und setzt ein Zeichen für die übergreifende Zusammenarbeit der Technologiestandorte in NRW.

Für Münster ist die Nanotechnologie von großer strategischer Bedeutung. So arbeiten in der „Allianz für Wissenschaft Münster“ führende Köpfe der Stadt, Uni und Fachhochschule an der Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette im NanoBioanalytik-Cluster Münster. Dort profitieren Firmen, nano- und biotechnologische Forschungseinrichtungen, Betriebe, Hochschulen und Kliniken gegenseitig voneinander. Als herausragend gelten die von der Stadt Münster und dem Land NRW geförderten Infrastruktureinrichtungen Center for Nanotechnology (CeNTech) und Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ). Wissenschaftlich weist die Universität in den Bereichen Nanoanalytik und NanoMedizin international anerkannte Exzellenz auf.

Für Besucher ist die Teilnahme an der NRW Nano-Konferenz kostenlos, die Anmeldung ist noch bis zum 27. November möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.nanokonferenz.de.