07.05.2015

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adidas: Neue Partnerschaft mit "Parley for the Oceans" - Verzicht auf Kunststofftüten

Die adidas Gruppe gab kürzlich eine Partnerschaft mit "Parley for the Oceans” bekannt. Die Organisation will ein Bewusstsein dafür schaffen, wie schön unsere Ozeane sind und wie leicht ihr Gleichgewicht gestört werden kann. In gemeinschaftlicher Projektarbeit möchte Parley for the Oceans der Zerstörung Einhalt gebieten. Gemeinsam planen die adidas Gruppe und Parley for the Oceans ein langfristiges Partnerschaftsprogramm, das auf drei Säulen aufbaut: Kommunikation und Aufklärung, Forschung und Innovation sowie direkte Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Ozeane mit Kunststoffabfällen.

Diese Partnerschaft wird als ein Beispiel bezeichnet für den sogenannten ‚open-source‘ Innovationsansatz der adidas Gruppe, der darauf abzielt, mit Partnern zusammenzuarbeiten, Ideen aus vielfältigen Quellen zu nutzen sowie die Zukunft der Branche mitzugestalten. Die neue Kooperation soll unter anderem die Herstellung innovativer Produkte und die Integration von Materialien aus Kunststoffabfällen aus Meeren in das adidas Produktangebot ab 2016 beschleunigen.

"Unsere Ozeane gehen zugrunde und wir haben nicht mehr viel Zeit, dies aufzuhalten. Niemand kann das alleine bewältigen. Alle müssen an der Lösung mitarbeiten. Zusammenarbeit ist hier die Zauberformel", sagte Cyrill Gutsch, Gründer von Parley for the Oceans. "Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft. Es gibt keine andere Marke, die die Kultur der Zusammenarbeit so in ihrer DNA trägt wie adidas. Gemeinsam werden wir uns nicht nur darauf konzentrieren, die nächste Generation an Designkonzepten, Technologien, Materialien und Produkten zu kreieren. Wir werden auch Konsumenten, Sportler, Künstler, Designer, Schauspieler, Musiker, Wissenschaftler und Umweltschützer mit ins Boot holen, damit sie ebenfalls ihre Stimmen erheben und sich beim Schutz der Ozeane einbringen können.

Als erste Maßnahme hat die adidas Gruppe beschlossen, die Verwendung von Kunststofftüten in ihren eigenen Einzelhandelsgeschäften zu beenden.

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