01.07.2013

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babyplast: Betrieb läuft trotz Sturmschaden weiter

Das schwere Unwetter, welches vorletzten Freitag im sauerländischen Kierspe wütete, hat auch die Firma Christmann Kunststofftechnik nicht verschont, die Vertriebs- und Servicegesellschaft für die babyplast Mikro-Spritzgießmaschinen in Deutschland, Schweiz und Österreich. Eine Windhose beschädigte eine Halle schwer und zwei Mitarbeiter wurden verletzt, als große, abgerissene Dachteile eines benachbarten Großmarktes Fenster und Fassade der Halle durchschlugen.

Der Betrieb sei jedoch jedoch nahezu ununterbrochen weitergelaufen, wie Inhaber Henning Christmann - eilig aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt - gegenüber dem plasticker betonte. Zum Glück seien der Bürotrakt und das Ersatzteillager un­ver­sehrt geblieben, so dass die Ersatzteilversorgung der Kunden gewährleistet sei.

Die Werkstatt und das Technikum aus den betroffenen Gebäudeteilen habe man provisorisch bei der befreundeten trio-technik Maschinenbau GmbH unterbringen können, einem Spezialisten für Fördertechnik im benachbarten Meinerzhagen. Damit können auch Maschinenreparaturen weiterhin durchgeführt werden.

Abgesehen von wenigen Verzögerungen, z.T. bedingt durch die zwischenzeitlichen personellen Engpässe, konnten und könnten alle Kundenaufträge - sei es für Ersatzteile, Reparaturen oder Neumaschinen - ausgeführt werden, wie das Unternehmen unterstreicht. Auch wenn dies nach dem Bild der Zerstörung direkt nach dem Unwetter zunächst anders schien.

Die zerstörte Halle soll in Kürze wieder hergerichtet werden; gleichzeitig will babyplast dies zum Anlass nehmen, die Suche nach einem schon länger anvisierten, größeren Standort für das wachsende Unternehmen zu forcieren.

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