23.10.2014

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battenfeld-cincinnati: Neuer, adiabatischer Extruder mit niedrigem Energieverbrauch

Seit zehn Jahren ist battenfeld-cincinnati, deutsch-österreichischer Extruderbauer, mit seiner kompletten Baureihe schnelllaufender Extruder im Markt. Jetzt erweitert das Unternehmen sein Maschinenspektrum um einen adiabatischen Extruder, der laut Anbieter nochmals rund 10 Prozent weniger spezifische Energie verbraucht.

Den weiteren Angaben zufolge sind mittlerweile mehr als 250 schnelllaufende Extruder von battenfeld-cincinnati auf allen Kontinenten der Welt installiert, die u.a. zur Herstellung von Tiefziehfolien, Industriefolien oder Kantenbänder eingesetzt werden.

Die 34D langen schnelllaufenden Einschneckenextruder mit einem Schneckendurchmesser von 75 mm ermöglichen demzufolge Ausstoßleistungen von bis zu 1,8 t/h und arbeiten mit Schneckenumdrehungen von bis zu 1.500 U/min. Einsatz finden die Extruder sowohl in PP, PS, APET, CPET, PLA und PE Anwendungen als auch in PC-Flachfolienlinien.

Aufbauend auf den Ergebnissen aus dem Feld und neuen Erkenntnissen aus Laborversuchen entwickelte battenfeld-cincinnati jetzt einen adiabatischen Schnellläufer, der laut Unternehmen nahezu am energetischen Optimum arbeitet. Durch die neue Verfahrenstechnologie sei es möglich, im Vergleich zu den bisherigen Schnellläufern, die schon 25 Prozent weniger Energie verbrauchen würden als herkömmliche Extruder gleicher Ausstoßleistung, den Energieverbrauch nochmals um 10 Prozent zu senken.

Nachdem auf der K 2013 dieser Schnellläufer-Typ erstmals präsentiert wurde, sei mittlerweile die Pilotmaschine seit mehreren Monaten in der Produktion im Einsatz. Die Maschine ist für den mittleren Leistungsbereich ausgelegt und arbeitet mit einer Ausstoßleistung von 800kg/h (900kg/h bei PP und PS). Neben dem niedrigen Energieverbrauch soll die Verarbeitungsmaschine mit einem besonders ruhigen Lauf und einem um 10 Prozent höheren spezifischen Einzug überzeugen. Neben den bereits genannten Vorteilen konnte demzufolge auch die Wärmeabgabe an die Umgebung durch das neue verfahrenstechnische Konzept erheblich reduziert werden. Dies verbessere gerade in den warmen Monaten die Produktionsbedingungen deutlich.

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