02/04/2015

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battenfeld-cincinnati: Wirtschaftliche Herstellung von Rohren aus vernetztem Polyethylen - Leistungsstarke PE-Xa-Linie vorgeführt

Aufgrund ihrer enormen Temperaturbeständigkeit und der optimalen Spannungsrissbeständigkeit haben sich Rohre aus vernetztem Polyethylen weltweit für Heizungen, Fernwärme- und Geothermieleitungen sowie für Heiß- und Kaltwasseranschlüsse in Häusern etabliert. Für ihre Herstellung führte die battenfeld-cincinnati in Wien jetzt vor 40 Kunden aus Europa und dem Nahen und Mittleren Osten ihre PE-Xa-Extrusionslinie vor. Sie erreicht laut Anbieter mit einer Leistung von bis zu 150 kg/h weitaus höhere Durchsätze als herkömmliche Linien sowie RAM-Extruder und überzeugt demnach mit einer besonders kurzen und wartungsarmen Vernetzungseinheit. Im Gegensatz zu anderen Vernetzungs- und Herstellverfahren lassen sich den Angaben zufolge mit dem jetzt präsentierten Inline-Verfahren peroxidisch vernetzte Rohre mit hohen Vernetzungsgraden besonders wirtschaftlich herstellen.

Vor der Vorführung der Linie gab es Vorträge von battenfeld-cincinnati und seinen Partnerfirmen, die sich auch während der Linienvorführung in einer kleinen Ausstellung präsentierten.

Kernkomponenten zur Herstellung von vernetzten PE-Rohren sind neben der optimalen Materialmischung sowie der Vernetzungseinheit der Doppelschneckenextruder und der Rohrkopf. Mit der speziell für diese Anwendung entwickelten Schneckengeometrie sorgt der vorgeführte gegenläufige, parallele Extruder twinEX 93-28 PE-Xa von battenfeld-cincinnati den weiteren Angaben zufolge für die homogene Schmelzeaufbereitung bei niedrigen Massetemperaturen. Thermische Überbeanspruchungen und Strömungsstagnationen sind demzufolge ausgeschlossen und ein gutes Verweilzeitspektrum werde sichergestellt. Gleiches gelte für den eingesetzten Rohrkopf RK32PEX. Dank der gezielten Anpassung an die Aufgabenstellung in Bezug auf Rohrkopfvolumen und strömungsgünstige Fließkanäle vermeide er Materialablagerungen und Vernetzungen im Werkzeug.

Über einen Ellbogen-Adapter gelangen die Rohre direkt in den Infrarot-Ofen. Acht IR-Heizungen in dem vertikalen aufgebauten, sehr platzsparenden Ofen sorgen für einen hohen Vernetzungsgrad bei einer Liniengeschwindigkeit von bis zu 30 m/min. In Kombination mit den passenden Nachfolgeeinrichtungen zur Rohrkalibrierung, Kühlung, Abzug und Ablängung sei so eine sehr hohe Rohrqualität sichergestellt, die für die spezifischen Endanwendungen unabdingbar sei.

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