24.08.2012

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brevac Folien: Erfolgreiche Folien-Produktion mit 9-Schichtanlage

Neue Blasfolientechnologie erhöht Wertschöpfung / Nachhaltige Ressourcenschonung dank dünnerer Folienschichten / Erwartungen deutlich übertroffen

Nach dem die neue 9-Schichtanlage jetzt rund sechs Monate ohne nennenswerte Probleme im Einsatz ist, zieht die zur allfo-Gruppe gehörende brevac Folien GmbH & Co. KG eine erste Zwischenbilanz. Der Spezialist für mehrschichtige Barrierefolien erreicht demzufolge mit der innovativen Coextrusionsanlage, die nach neuen Erkenntnissen der Blasfolientechnologie konzipiert ist, eine höhere Wertschöpfung dank Einsparungen bei Energie und Rohstoffen. Gleichzeitig sollen sich die einzelnen Verbundschichten durch geschickte Rohstoffkombination dünner produzieren lassen als bei 5- oder 7-Schichtfolien. Das Unternehmen erfüllt damit nach eigenen Angaben auch seine eigenen Vorgaben nach Energieeffizienz und den ressourcenschonenden Umgang mit den eingesetzten Rohstoffen.

"Sowohl die Folienqualitäten als auch deren Eigenschaften übertreffen die vorgegebenen Anforderungen, trotz der hohen Komplexität der Strukturen", erklärt Karl Berktold, Geschäftsführer sowie Leiter Entwicklung und Qualitätsmanagement bei brevac. Ergänzend führt Berktold aus: "Wir haben beim Lastenheft für den Anlagenbauer strikt darauf geachtet, dass unsere zentralen Ansprüche wie Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit erfüllt sind. Reifenhäuser Kiefel Extrusion konnte diese, auch unter besonderer Berücksichtigung der Energieeffizienz, vor allem mit einer optimierten Antriebstechnik, einer speziellen Blaskopfauslegung, der Anfahrsteuerung sowie einer Rohstoff-Datenbank sehr gut erfüllen."

Seine überragenden Fähigkeiten stellt die 9-Schichtanlage den weiteren Angaben zufolge insbesondere bei der Herstellung von Hochbarrierefolien mit bis zu 18 Schichten für Tiefziehanwendungen wie Fleisch, Fisch oder Käse unter Beweis. So gelingt es, trotz Reduktion der Schichtdicken, die Reststärken der Barriereschichten bei tiefgezogenen Packungen deutlich zu verbessern. Das sei unerlässlich für anspruchsvolle Lebensmittelsegmente, bei denen es insbesondere auf den sicheren Schutz des Packgutes, den Erhalt von Geschmack und Aroma sowie eine längere Haltbarkeit ankomme. Auch Deckel- und Flowpackfolien würden sich mit Hilfe der innovativen Anlage wesentlich dünner als bisher produzieren lassen. Diese Folien seien aufgrund des Splittens der Polyolefinschichten deutlich flexibler, würden den "curling"-Effekt vermeiden, über bessere Siegeleigenschaften verfügen, einen geringeren Materialeinsatz an teuren Rohstoffen wie PA und EVOH erfordern und gleichzeitig optimierte Barriereeigenschaften bieten. Darüber hinaus eröffnen sich der brevac Folien GmbH mit der "EVOLUTION"-Anlage neue Marktchancen, heißt es weiter. So seien bereits Kaschier- und Deckelfolien für Schalen, ausgestattet mit EVOH, Peelfähigkeit und Antifog, in einer Stärke von 40 my erfolgreich produziert worden.

Karl Berktold: "Somit erfüllen die neuen Folien die höheren Anforderungsprofile des Lebensmittelhandels nach immer weiterreichenden Barrierewirkungen. Und letztendlich profitieren von den gewichtsreduzierten Folien die abpackende Industrie und die Verbraucher durch deutliche Einsparungen bei den Gebühren für den "Grünen Punkt"."