02.05.2011

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i-mold: Erweitertes Heißkanalprogramm

Mit einer Reihe von Neuheiten erweitert die i-mold GmbH & Co. KG, Michelstadt im Odenwald, die Einsatzgebiete ihrer Heißkanalsysteme. Sie vereinfachen nach Anbieterangaben die Anwendung der Systeme, die sich zudem einfacher montieren lassen. Die Heißkanalsysteme zeichnen sich durch den robusten Aufbau aller Komponenten, günstige Preise und kurze Lieferfristen aus, heißt es weiter. Neu für Europa sind

• Multitipp-Düsen, bei denen 2, 3 oder 4 Anspritzpunkte in einer Düse zusammengefasst sind. In Multikavitäten-Werkzeugen für Kleinteile ergeben diese Düsen einen einfacheren Verteiler. Ferner seien sie optimal geeignet für die Direktanspritzung von zylindrischen Teilen.

• eingeschraubte Düsen, die folgende Montagevorteile bieten: Das Heißkanalsystem kann als Ganzes in das Werkzeugeingesetzt werden. Diese Heißkanalbauweise werde vor allem von der Kfz-Industrie und
ihren Zulieferern gefordert. Solche Heißkanalsysteme könne i-mold auch einbaufertig montiert und auf Wunsch komplett verdrahtet liefern.

• Nadelverschlussdüsen mit pneumatisch betätigter Verschlussnadel. Mit Hilfe dieser Düsen sollen sich auch bei großem Angussquerschnitt optisch einwandfreie Teile herstellen lassen. Ferner lasse sich der Schmelzestrom in die Kavität exakt an- bzw. abschalten, wie z.B. beim Kaskaden-Spritzgießen.

• vormontierte Heißkanalsysteme mit gegenüberliegenden Düsen, die sich für das Anspritzen in zwei Trennebenen eignen.

Das bevorzugte Einsatzgebiet dieser Systeme sind Etagenwerkzeuge, bei denen die Kavitäten in den beiden Trennebenen gleichzeitig bedient werden. Sie eignen sich aber auch für Tandemwerkzeuge, bei denen die Trennebenen abwechselnd versorgt werden.

Für das Verarbeiten von gefüllten oder glasfaserverstärkten Kunststoffen sind alle Düsen auch mit hoch verschleißfesten Spitzen lieferbar.

Speziell zum Herstellen von Verpackungen oder Verschlusskappen bietet i-mold Heißkanal-Lösungen, die für Multikavitäten-Werkzeuge mit 16, 32 oder noch mehr Formnestern konzipiert sind. Diese Systeme zeichnen sich den weiteren Angaben zufolge durch eine niedrige, genau eingehaltene Schmelzetemperatur aus. Dies verringere den Kühlungsbedarf, sodass die Zykluszeit und damit die Fertigungskosten sinken würden.