15.10.2013

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ifw: Werkzeugkonzept für effizientere Verarbeitung von Hochtemperaturkunststoffen

Wasserversorgungssysteme leiten Wasser von der Quelle bis zum Einsatzbereich. Von großer Bedeutung ist auch die zuverlässige Zuleitung von Heißwasser, sowohl für Heizungssysteme als auch für sanitäre Einrichtungen. Thermoplastische Hochleistungskunststoffe wie PPSU, zeichnen sich durch eine leistungsstarke Kombination von thermischen und mechanischen Eigenschaften aus und werden daher für diese Anwendungen eingesetzt. Für den Spritzgießprozess ergeben sich spezielle Verarbeitungsanforderungen.

Das neue Werkzeugkonzept der ifw Manfred Otte GmbH sei so angelegt, dass temperaturbedingte Maßänderungen der Formeinsatzteile kompensiert werden. Daher treten demzufolge keine oder nur geringe Änderungen der Positionierung und Zentrierung der Formeinsätze auf. Somit könne das Werkzeug im kalten Zustand optimal eingerichtet werden, da die Präzision auch im heißen Zustand erhalten bleibe. Die Eigenschaften verschiedener Werkstoffe werden gezielt eingesetzt, um das Werkzeug besonders wartungsarm zu halten, beispielsweise durch fettfreie Schmierung. Weitere Vorteile seien verkürzte Rüstzeiten und weniger Ausschuss beim Anfahren des Werkzeugs.

Das modulare Stammformkonzept soll größtmögliche Flexibilität in der Fertigung bieten. Auf Kundenwunsch werden auch Heißkanalsysteme, mit oder ohne Nadelverschlussdüsen, in das Werkzeug integriert. Die Werkzeuge sind mit Punktabriss oder Direktanbindung verfügbar. Die Werkzeuge für Wasserversorgungssysteme werden für Fittings im Bereich zwischen 12 bis über 630 Millimeter Durchmesser gefertigt und für Steck-, Klebe-, Schraub- sowie Schweiß-, Press, und Klemmverbindung eingesetzt. Das Teilespektrum besteht aus Bogen, Abzweigen, Muffen, Reduktionen, Endkappen, Anschlussstücken, Schweißsatteln, Übergangsstücken und anderen Komponenten.

Weitere Informationen: www.ifw.at

K 2013, Düsseldorf, 16.-23.10.2013, Halle 1, Stand C26 und Halle 16, Stand D22

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