01/03/2013

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kunststoffland NRW: Arbeitskreis Leichtbau NRW - "Verbindungstechnik für den Leichtbau"

Neue und besonders hohe Anforderungen werden an die Verbindungstechnik im Leichtbau gestellt. Von innovativen Klebstoffsystemen bis hin zu selbst verformenden Verschraubungen reicht die Palette der Fügetechnologien, deren Einsatz für Multimaterialbauweisen prinzipiell geeignet ist.

NRW-Unternehmen und Forschungseinrichtungen präsentierten bei der Sitzung des Arbeitskreises Leichtbau NRW, in dem sich die Mitglieder des Vereins kunststoffland NRW regelmäßig austauschen, das, was sie hier zu bieten haben.

Etwa 30 Teilnehmern aus Unternehmen und F& E-Einrichtungen wurde ein Überblick aus erster Hand geboten. Dr. Georg Oenbrink, Evonik Industries, und Dr. Paolo Bavaj, Henkel, stellten die Aktivitäten der beiden Unternehmen im Bereich Kleben dar. Ergänzt wurden die Unternehmensbeiträge durch Praxisberichte aus den Forschungseinrichtungen, die in NRW beim Thema Verbindungstechnik engagiert sind, nämlich das IKV an der RWTH Aachen sowie das KTP und das LWF an der Universität Paderborn.

Als Moderator und Leiter des Steuerungskreises Leichtbau bei kunststoffland NRW warb Hartwig Meier, Lanxess, dafür, die vorhandenen Kompetenzen noch stärker für die Vernetzung untereinander zu nutzen. Eine erste wichtige Aufgabe des Vereins-Arbeitskreises sieht er deshalb darin, Transparenz zu schaffen: "Wir wissen immer noch viel zu wenig darüber, was jeder von uns beim Leichtbau bereits kann. Erst wenn dies klar ist, lassen sich perspektivisch auch größere gemeinsame Projekte in Angriff nehmen."

Wie sinnvoll eine solche Perspektive sogar für Top-Player wie Henkel sei, machte Dr. Bavaj deutlich: "Komplexität und Geschwindigkeit heutiger Innovationen erzwingen geradezu einen konstruktiven Austausch untereinander und - da wo es sinnvoll ist - auch eine gemeinsame Problemlösung."

Der Austausch im Arbeitskreis Leichtbau soll fortgesetzt werden. Auf der Agenda stehen "Werkstoffe für den Leichtbau", "Konstruktions- und Verarbeitungs­techno­logien" sowie Recycling für Composites.

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