12.06.2012

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kunststoffland NRW: Erstes "Transnational Cross Border Event" für transnationale Zusammenarbeit im Bereich Neue Werkstoffe

Mit dem Ziel die transnationale Zusammenarbeit zu fördern, ist für den 14. Juni 2012 in Maastricht, Niederlande, das "1st Transnational Cross Border Event" angekündigt. Der internationale Fachkongress will Unternehmen und Institute aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden und der deutschen Grenzregion Nordrhein-Westfalen zusammen bringen und ihnen die Möglichkeit bieten, neue Partner für gemeinsame Forschungs- und Industrieprojekte zu finden.

In zwei parallelen Workshops sollen die Teilnehmer in kleinen Gruppen Zukunftstrends, Ideen und neue Geschäftsmöglichkeiten diskutieren und ihre Expertise und Projektideen einem breiten internationalen und interdisziplinären Publikum aus verschiedenen Branchen vorstellen. So kann jeder Gast neue potenzielle Geschäftspartner kennenlernen und sich durch hochwertige Fachvorträge von kompetenten Referenten über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Neuen Werkstoffe informieren.

Die Veranstaltung wurde von den Landesclustern NanoMikro+Werkstoffe.NRW und Kunststoff.NRW sowie der AGIT mbH initiiert, mit dem Ziel einer engeren länderübergreifenden Zusammenarbeit von Unternehmen und Wissenschaft sowie einer Intensivierung bestehender Geschäftskontakte. Zusammen mit der NRW.International GmbH und dem NRW-Wirtschaftsministerium als Fördergeber sowie der Zenit GmbH und weiteren Projektpartnern aus Belgien, den Niederlanden und Frankreich wurde ein Event organisiert, bei dem die Teilnehmer neue Partnerschaften eingehen, sich über Technologien, Marktzugang und Networking-Möglichkeiten austauschen und grenzübergreifende Kooperationen und Förderprojekte ins Leben rufen können.

Hintergrundgedanke der Veranstaltung ist nach Angaben der Veranstalter die starke Aufstellung Nord-West-Europas im Bereich der Neuen Werkstoffe; kontinuierlich werden hier hoch innovative Produkte und Verfahren entwickelt. Die Region biete daher ein großes Potenzial für Kooperationen im Hinblick auf Werkstoffe, Produkte, Verfahren sowie auch die Werkzeugbereitstellung und Simulation. Der internationale Kongress soll den Teilnehmern daher ermöglichen, einen aktiven Part bei der Kreierung neuer nachfragegesteuerter Projekte mit ihren Nachbaren zu übernehmen.

Über das Landescluster Kunststoff.NRW
Ziel des Cluster Kunststoff.NRW ist es, die Akteure der Kunststoffbranche landesweit, national und international sichtbar zu machen und die Kompetenz und Exzellenz der Branche zu stärken. Dies soll u.a. durch eine stärkere Zusammenarbeit der Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden. Zudem soll die Vernetzung mit den wichtigen Anwenderbranchen der Kunststoffindustrie, wie etwa der Automobil-, Verpackungs-, Bau-, Möbel- und Elektroindustrie intensiviert werden. Zu der Wertschöpfungskette der Kunststoffbranche in NRW zählen die mittelständischen Betriebe der Kunststoffverarbeitung, Großunternehmen der Kunststofferzeugung, der Kunststoffmaschinenbau, die auf Kunststoff bezogenen Einrichtungen von Forschung und Wissenschaft sowie Aus- und Weiterbildung, branchennahe Zulieferer, Finanzdienstleister sowie Verbände und Organisationen. Diesen bietet der Cluster Kunststoff.NRW eine Plattform für Information, Kommunikation und Kooperation.