26.09.2014

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pro-K: Neues Standardwerk zu PTFE-Kompensatoren

Die Fluoropolymergroup des Industrieverbands pro-K hat das neue Standardmerkblatt 09 "PTFE-Kompensatoren" herausgegeben. Es informiert über die Vereinheitlichung von Konstruktions- und Belastungsanforderungen und liefert damit qualitative Maßstäbe zur Erhöhung der Betriebssicherheit und Korrektur von Bemessungsfehlern.

Kompensatoren aus Polytetrafluorethylen (PTFE) werden aufgrund ihrer Eigenschaften vor allem bei kritischen Medien und erhöhten Temperaturen eingesetzt. Die konstruktiven Ausführungen als auch die Betriebsparameter unterliegen jedoch sehr großen Unterschieden. Insbesondere betrifft dies Angaben wie Baulänge, Flanschausführung, Stützringdurchmesser, Hubbereiche, Führungselemente, Mindestwanddicken des PTFE Balges sowie Betriebskenngrößen, wie Mindestanforderungen an die Druck- und Vakuumbelastbarkeit. PTFE-Kompensatoren sind Bauelemente, die wegen ihrer chemischen Beständigkeit vorwiegend in Chemieanlagen angewendet werden. Neben dem bekannten Einsatz in Stahl- und PTFE-ausgekleideten Stahlrohrleitungen werden Kompensatoren wegen ihrer großen Verstellwege insbesondere in Kunststoff- bzw. GfK-Rohrleitungen eingesetzt. Sie werden wegen ihrer Flexibilität und den geringen Federraten auch an sensiblen Anlageteilen mit emaillierten Ausrüstungen, Graphitapparaten, Wärmetauschern und an Pumpen verwendet.

Ralf Olsen, Geschäftsführer des pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., weiß um die Wichtigkeit der Merkblätter für Unternehmen: "Das von der Fluoropolymergroup erstellte neue Merkblatt ist ein weiteres wichtiges Standardwerk für den Bereich Fluorkunststoffe. Die Merkblätter erfreuen sich einer hohen Nachfrage aufgrund der detaillierten und sorgfältig aufbereiteten Informationen und tragen zum Wissenstransfer bei."

Das Informationsblatt sowie diese Pressemitteilung sind ab sofort auf der Website www.pro-kunststoff.de abzurufen.

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