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Aus den Unternehmen
Plasma auf die einfache Art
09.07.2009
Mit der neuen Plasma-Kassette zeigt die dänische Firma Vetaphone, ein Hersteller von Corona Vorbehandlungsanlagen einen einfachen und schnellen Weg zur Plasma-Vorbehandlung.
Die Vorteile der Plasma-Vorbehandlung erscheinen viel versprechend und für das Verfahren ist für viele Anwendungen geeignet, die heute noch mit anderen Methoden arbeiten. In den letzten Jahren sind viele Fortschritte gemacht worden, die gute Gründe für ein Vorantreiben der Entwicklungen und Forschung geliefert haben: bessere Haftung, langsameres Altern der Vorbehandlung, niedrigere Kosten, effizientere Vorbehandlung von porösem Material und in einigen Fällen sogar völlig neue Eigenschaften der Oberfläche.
Die Plasma-Vorbehandlung ist sehr vielfältig und kann je nach verwendetem Gas, behandeltem Material und eingesetztem Verfahren sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Daher ist eine der wichtigsten Aufgaben u. a. das Ermitteln der richtigen Gasmischung, die auf dem zu behandelnden Material die gewünschte Wirkung erzielt.
In Verbindung mit der bislang nicht so verbreiteten Technologie stellt dies viele Folien-Verarbeiter und –Hersteller vor die Frage: Ist es sinnvoll, bereits jetzt in die Plasma-Technologie zu investieren oder sollte gewartet werden, bis sich zeigt, ob der Markt sie annimmt?
Der schnelle Weg zum Plasma
Die Kunden von Vetaphone, dem dänischen Hersteller von Corona-Systemen, können die Entscheidungen ob Plasma jetzt oder später viel leichter fällen. Mit dem neuen Power-Plasma lassen sich teure Investitionen in neue Anlagen vermeiden. Mit dem einzigartigen System der austauschbaren Elektroden-Kassetten lässt sich im Handumdrehen von normaler Corona auf Plasma-Vorbehandlung umstellen. Einfacher und schneller lässt sich eine Umrüstung nicht bewerkstelligen.
- Herr Jan Eisby, Verkaufsleiter bei Vetaphone sieht im Markt folgende Entwicklung: „Viele unserer Kunden haben uns gegenüber Bedenken geäußert, bei der derzeitigen Lage in Plasma zu investieren, vor allem, weil die Vorteile von Plasma bisher nur für eine geringe Anzahl Materialien ermittelt worden sind. Wenige unserer Kunden wollen Geld investieren um zu probieren, ob Sie dafür eine Verwendung finden.
- Als Lösung haben wir bei Vetaphone auf der Basis unserer bewährten Quick-Change-Kassette die Power-Plasma-Kassette entwickelt, die kompatibel zu jeder Vorbehandlungsanlage ist, die bereits über das Quick-Change-System verfügt. Das senkt die erforderlichen Investitionen für eine junge, viel versprechende Technologie, die sich in den nächsten Jahren noch stark entwickeln wird.
Drum prüfe, wer sich bindet
Auf der Laboranlage von Vetaphone können interessierte Kunden mit der Unterstützung von Vetaphone Fachleuten genau ermitteln, ob ein Einsatz von Plasma lohnt oder nicht. Dabei wird ohne viel Aufwand untersucht, wie die verschiedenen Materialien des Kunden auf unterschiedliche Gasgemische unter den einzelnen Plasma-Verfahren reagieren. Entscheidungen, ob eine Investition erfolgen soll, basieren also auf Fakten und nicht Vermutungen.
Dazu Jan Eisby: „Das Gebiet Plasma-Vorbehandlung ist sehr weit und komplex. Üblicherweise treten unsere Kunden daher mit einer ganzen Reihe an Fragen über ihre Materialien und die Möglichkeiten der Plasma-Vorbehandlung an uns heran. Dazu gehören in der Regel auch Fragen, ob sich die Qualität der Vorbehandlung steigern und die Produktionskosten senken lassen. Um den Kunden diese Informationen liefern zu können, haben wir ein Laborgerät entwickelt, das alle Anwendungsmöglichkeiten der Plasma-Vorbehandlung bietet. Ein Vetaphone-Kunde entscheidet daher anhand von belastbaren Fakten und nicht auf der Basis von Vermutungen. Unsere Kunden erhalten alle Informationen zu richtigen Zeitpunkt: Vor der Entscheidung!“
Deutlich niedrigere Kosten
Unser Kunde hatte bereits selbst herausgefunden, dass mit einer normalen Corona-Vorbehandlung zwar die Beschichtung sehr gut auf der Textilie haftete, aber die Beschichtung sich um die gesamten Fasern legte. Dies hatte zur Folge, das 1. das Endprodukt unerwünschte Eigenschaften aufwies und 2. eine sehr große Menge an Beschichtungsmaterial benötigt wurde.
Die Firma trat dann an Vetaphone heran und gemeinsam führten wir einige Plasma-Versuche durch und erzielten bereits nach kurzer Zeit einige viel versprechende Ergebnisse.
Am Ende konnten wir mit der Power-Plasma-Vorbehandlung die Vorbehandlung allein auf die Oberseite des Materials beschränken. Das aufgebrachte Nano-Coating und die anderen Veränderungen der Oberfläche führten gleichzeitig zu einem stark geminderten Bedarf an Beschichtungsmaterial.
Es wurde also der behandelte Bereich eingeschränkt und gleichzeitig die notwendige Menge Beschichtungsmaterial reduziert, eine mehr als doppelte Einsparung also. Das Power-Plasma von Vetaphone war so effektiv, dass unser Kunde jetzt in Zusammenarbeit mit Vetaphone jedes seiner Materialien auf mögliche Optimierungen untersucht.









