Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)

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K 2016 Hallenplan (Halle 8a): Stand F11-1

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K 2016 Geländeplan: Halle 8a

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Produktkategorien

  • 04  Dienstleistungen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 04.03  Institutionen

Institutionen

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Produktkategorie: Institutionen

Umwelt

Kunststoffprodukte leisten durch ihr geringes Gewicht sowie ihre vielfältigen Verwertungsmöglichkeiten einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung.

Immer weniger Kunststoffe werden gebraucht, um die gleichen oder anspruchsvollere Ziele zu verwirklichen. So sind z. B. Verpackungen etwa 28 % leichter als vor 10 Jahren.

Technische Kunststoffteile für die Automobilindustrie tragen zur Reduzierung des Benzinverbrauchs bei. 100 kg Kunststoffe ersetzen schätzungsweise 200-300 kg herkömmlicher Werkstoffe - dies entspricht einer Drosselung des Benzinverbrauchs von 750 Litern auf 150.000 km.

Die kunststoffverarbeitende Industrie steht zum Prinzip der Produktverantwortung. Danach sind Erzeugnisse so zu konzipieren, dass Abfälle schon in der Produktion vermieden oder vermindert werden und auch die umweltverträgliche Verwertung nach dem Gebrauch des Produktes sichergestellt ist. Kunststoffe können auf drei unterschiedlichen Wegen verwertet werden:

Werkstoffliches Recycling

Beim werkstofflichen Verwertung werden gebrauchte Kunststoffe mechanisch aufbereitet. Ihre chemische Struktur bleibt dabei unverändert, vielmehr werden die Altteile geschreddert, gereinigt und nach unterschliedlichen Kunststoffsorten getrennt. Werkstoff-Recycling ist immer dann sinnvoll, wenn gebrauchte Kunststoffe sortenrein erfasst werden können. Das neu gewonnene Material (Rezyklat) kann als Rohstoff für verschiedene Anwendungen dienen und ersetzt neu produzierte Granulate.

Rohstoffliche Verwertung

Bei der rohstofflichen Verwertung werden Polymerketten durch die Einwirkung von Wärme aufgespalten. Hierdurch entstehen Monomere oder Öle und Gase, die für die Produktion neuer Kunststoffe, aber auch für weitere Zwecke genutzt werden können. Diese Art der Verwertung ist sowohl für vermischte als auch für verschmutzte Kunststoffsammlungen geeignet.

Energetische Verwertung

Bei der energetischen Verwertung von Kunststoffen wird die in diesen enthaltene Energie durch Verbrennung zurückgewonnen. Gleichzeitig wird die entstandene Energie zur Herstellung von Strom, Dampf oder Prozesswärme genutzt. Die energetische Verwertung empfiehlt sich ebenfalls bei vermischten oder verschmutzten Kunststofffraktionen.

Die kunststoffverarbeitende Industrie setzt sich für einen Verwertungsmix aus diesen Optionen ein. Nur so kann eine maximale Ökoeffizienz erzielt werden, d. h. eine optimale Ressourcenschonung bei adäquaten volkwirtschaftlichen Kosten.

Weitere Informationen zur Kunststoffverwertung finden Sie unter

BKV GmbH - Kompetenzplattform der Kunststoffindustrie zur Kunststoffverwertung und Ressourceneffizienz

Fachgruppe Compoundierer und Recycler in TecPart e. V. - Trägerverband des GKV

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Über uns

Firmenporträt

Der GKV ist die Spitzenorganisation der deutschen Kunststoffverarbeitenden Industrie.

Als Dachverband bündelt und vertritt er die gemeinsamen Interessen seiner Trägerverbände (AVK, IK, pro-K, TecPart) und agiert dabei als Sprachrohr gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Die Kunststoff verarbeitende Industrie ist mit einem Jahresumsatz von etwa 56,2 Mrd. € und 299.000 Beschäftigten in über 2.825 Betrieben einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland.

Die vorwiegend mittelständisch geprägte Branche zeichnet sich durch hohe Innovationskraft und eine vielfältige Produktpalette aus. Kunststoffe werden zu Verpackungen, Baubedarfsartikeln, technischen Teilen, Halbzeugen, Konsumwaren und vielen anderen Produkten verarbeitet.

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