Technische Universität Dresden Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik ILK

Holbeinstr. 3 , 01307 Dresden
Deutschland

Telefon +49 351 46337915
Fax +49 351 46338143
ilk@mailbox.tu-dresden.de

Dieser Aussteller ist Hauptaussteller von

Messehalle

  • Halle 7 / SC11
 Interaktiver Hallenplan

Hallenplan

K 2016 Hallenplan (Halle 7): Stand SC11

Geländeplan

K 2016 Geländeplan: Halle 7

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 04  Dienstleistungen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 04.06  Wissenschaft und Beratung

Unsere Produkte

Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Forschungsschwerpunkte des ILK

Entwicklung beanspruchungsgerechter Leichtbaustrukturen Werkstoffe - Komponenten - Systeme

Konstruktiver Leichtbau, Ultraleichtbau und Adaptiver Leichtbau:

Werkstoffcharakterisierung
Strukturberechnung, Festigkeitsnachweis
Dimensionierungskonzepte
Tragwerksplanung, Space-Frame-Strukturen
Bauweisenentwicklung
Finite-Elemente-Simulation
Versagens- und Schadensanalyse
Prototypenentwicklung und -fertigung, Pilotversuche
Adaptive Leichtbaustrukturen Tribologische Systeme
Umform-, Trenn- und Fügetechniken
Bauteilprüfung und -überwachung, Qualitätssicherung
Ökonomische und ökologische Produktgestaltung
Recyclinggerechte Leichtbaustrukturen in Mischbauweise (Strategien - Konzepte - experimentelle Verifizierung)

Einsatz von Leichtbauwerkstoffen:

Hochleistungskunststoffe
Elastomere
Faserverbundwerkstoffe
Textilverstärkte Verbundwerkstoffe
NE-Metalle Metallmatrix-Composites
"Smart Materials"
Stahl-Hybridverbunde
Ingenieurkeramiken
Biomaterialien
Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde
Recyclate

Anwendungen:

Fahrzeugbau
Elektromobilität
Luft- und Raumfahrt
allg. Maschinenbau
verfahrenstechnische Maschinen
erneuerbare Energien
Sport- und Freizeitgeräte
Medizin- und Labortechnik

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

InEco®-Projekt

Das Elektroauto der Zukunft ist leicht, leistungsfähig und bezahlbar. Am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden konzipierten Wissenschaftler gemeinsam mit Experten der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH und der ThyssenKrupp AG im Projekt InEco® ein sportliches und alltagstaugliches Elektroauto. Entworfen für den metrourbanen Raum ist das Fahrzeug besonders für Pendler und Kurzstreckenfahrer interessant. Die Leichtbauexperten setzten auf eine integrale Mischbauweise mit ultraleichten Fahrzeugkomponenten und erreichten so eine Fahrzeugleermasse von nur 900 kg. Gemäß dem holistischen Forschungsansatz nutzten sie dabei eine leichtbaugerechte und crashkompatible Gestaltung des Gesamtfahrzeugsystems in innovativer CFK-Stahl-Hybridbauweise, die das InEco®-Projekt einzigartig macht.

PROJEKTPARTNER IM InEco®-PROJEKT

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden gehört sowohl zur Fakultät Maschinenwesen als auch zur Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“. Das Spektrum des ILK reicht von der Grundlagen- über die anwendungsorientierte Forschung bis hin zur Innovationsentwicklung für Industriepartner. Die Arbeit am ILK ist geprägt vom Dresdner Modell eines „Funktionsintegrativen Systemleichtbaus in Multi-Material-Design“ und basiert auf einem werkstoff- und produktübergreifenden Ansatz. Bei der Entwicklung neuer Konzepte, Prozesse und Produkte wird die gesamte Entwicklungskette betrachtet.

Die Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH (LZS GmbH) gehört zur TUDAG-Gruppe und bündelt als technisch-wissenschaftlicher Forschungs- und Entwicklungspartner die Leichtbaukompetenzen im Raum Sachsen. Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden gewährleistet den Transfer aktueller Forschungsergebnisse. Die LZS GmbH bietet Systemlösungen von der Werkstoffentwicklung über Bauteilsimulation und -auslegung, Fertigung sowie experimentelle Prüfung von prototypischen Demonstratoren bis hin zur Einführung bei den Industriepartnern.

ThyssenKrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern. Rund 150.000 Mitarbeiter in über 80 Ländern arbeiten mit Leidenschaft und hoher Kompetenz an Produktlösungen für nachhaltigen Fortschritt. Sie erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Umsatz von 40 Mrd. €. Innovationen und technischer Fortschritt sind für ThyssenKrupp Schlüsselfaktoren, um das globale Wachstum und den Einsatz begrenzter Ressourcen nachhaltig zu gestalten. Mit Ingenieurkompetenz in den Anwendungsfeldern „Material“ , „Mechanical“ und „Plant“ ermöglicht der Konzern seinen Kunden, sich Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erarbeiten sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen.

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Über uns

Firmenporträt

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden führt umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet beanspruchungsgerechter Leichtbaustrukturen und -systeme durch. Dabei wird ein werkstoff- und produktübergreifender Ansatz zu Grunde gelegt, der durchgängig die gesamte Entwicklungskette – Werkstoff, Konstruktion, Simulation, Fertigung, Prototyp, Test, Qualitätssicherung, Kosten – umfasst. Entsprechend breit ist fachlich und personell das ILK-Team aufgestellt.

Die Kernkompetenz des ILK liegt im Entwickeln, Auslegen und Optimieren von Komponenten und Systemen des Hochleistungsleichtbaus sowie der prototypischen Fertigung, wobei die Mischbauweise gemäß dem Dresdner Modell „Funktionsintegrativer Systemleichtbau im Multi-Material-Design“ eine zentrale Stellung einnimmt. Je nach Anforderung werden hier alle Werkstoffklassen vom Stahl über Aluminium, Magnesium und Titan sowie Kunststoff bis hin zur Keramik entsprechend ihrem konstruktiv-technologischen Eigenschaftsprofil ebenso einbezogen wie Composites mit Kurzfaser-, Endlosfaser- oder Textilverstärkung.

Die Berechnung und Auslegung von Leichtbaustrukturen am ILK berücksichtigt neben statistischen, zyklischen und akustischen insbesondere Crash- und Impact-Belastungen. Dem entsprechend kommen hier implizite und explizite FEM- sowie gekoppelte FEM/ BEM-Programmpakete zum Einsatz wie auch eigens entwickelte Software auf analytischer Basis. Für Werkstoff- und Bauteilprüfungen steht eine umfassende experimentelle Ausstattung zur Verfügung. Umfangreiche Erfahrungen besitzt das Institut auf dem Gebiet funktionsintegrativer Leichtbau-Systemlösungen, bei denen neben angepassten Fügetechniken auch Smart Materials und adaptronische Strukturen als Sensoren bzw. Aktuatoren eingesetzt werden.

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