Max-Planck-Institut für Polymerforschung

Ackermannweg 10 , 55128 Mainz
Deutschland

Telefon +49 6131 379400
Fax +49 6131 379480
wtk@mpip-mainz.mpg.de

Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Fachgruppe Makromolekulare Chemie

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  • Halle 7 / SC07
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K 2016 Hallenplan (Halle 7): Stand SC07

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K 2016 Geländeplan: Halle 7

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 04  Dienstleistungen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 04.06  Wissenschaft und Beratung

Unsere Produkte

Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Struktur und Dynamik

Polymere sind wahre Multitalente. Wie und wo sie eingesetzt werden können, hängt von ihrer Struktur und Dynamik ab: Wie bewegen sich große Moleküle? Worin unterscheiden sich verschieden lange oder verzweigte Kettenmoleküle in ihren makroskopischen Eigenschaften? Verhaken und verknäueln sie sich wie bei einem Wollknäuel? Welchen Einfluss hat die Struktur der chemischen Bausteine der Makromoleküle auf Materialeigenschaften? Ist das Material zäh oder spröde? Ist es ein Glas, ein Kristall oder gummiartig? Ist es ein elektrischer Isolator oder leitet es Strom?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung untersuchen mit Computersimulationen, wie die Struktur eines Makromoleküls die späteren Eigenschaften eines Polymers beeinflusst. Mit diesen Simulationen können sie bis in die kleinsten Dimensionen der Makromoleküle vordringen und Vorgänge beobachten, die dann mit Messergebnissen verglichen werden. Die Ergebnisse dienen dazu, altbekannte Materialien besser zu verstehen und neue zu entwickeln.

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Oberflächen und Grenzflächen

Oberflächen spielen eine wichtige Rolle bei Beschichtungen, bei der Reduzierung von Reibung oder der Bioverträglichkeit von Implantaten. Weniger bekannt ist ihre Bedeutung beispielsweise für die Biologie. Ohne die Bildung von Reaktionsräumen in einer Zelle, so genannter Kompartimente, die durch Lipidmembranen abgegrenzt werden, wäre Leben nicht denkbar.
In der Materialforschung können mithilfe nanostrukturierter Werkstoffe mehrere Eigenschaften und Funktionen in einem Material kombiniert werden.
Die Merkmale solcher Werkstoffe werden durch innere Grenzflächen grundlegend beeinflusst. Auch die Entwicklung der Mikro- und Nanotechnologie wird durch Grenzflächeneigenschaften bestimmt, denn je kleiner die Strukturen werden, desto mehr Moleküle befinden sich an der Oberfläche.

Ein Schwerpunkt des Instituts ist daher die Untersuchung von Oberflächen und Grenzflächen. Mit diesem Verständnis können gezielt Grenzflächen erzeugt und verändert werden, die genau definierte Effekte und Eigenschaften besitzen.

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Supramolekulare Architekturen

Großräumige Strukturen, die durch kontrollierte Wechselwirkung aus Makromolekülen entstehen, nennt man „supramolekulare Architekturen“.
Das geordnete Zusammenwirken der Makromoleküle führt zu dramatisch neuen Eigenschaften der Werkstoffe. Deshalb arbeiten Forscher daran, die Methoden zur Herstellung supramolekularer Architekturen zu verbessern und sie für neue Technologien nutzbar zu machen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung entwickeln zum Beispiel Polymere, die Lithium-Batterien effizienter, sicherer und preiswerter machen sollen. Sie stellen supramolekular geordnete Polymere als aktive Materialien in Leuchtdioden her. Neuartige Werkstoffe aus anorganischen und makromolekularen Komponenten (Hybridmaterialien) erweitern die Anwendungsgebiete von Polymeren.

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Funktionale Materialien und Bauteile

Moderne Anwendungen polymerer Materialien erschließen zunehmend auch die so genannten Hightech-Einsatzgebiete: ob als Bildschirm für Laptops, als Display im Handy oder ganz allgemein in der Mikroelektronik und Informationstechnologie (z.B. als Datenspeichermedium) - Funktionspolymere haben ihren Siegeszug über die Weltmärkte längst angetreten.
Solch komplexe Anwendungen setzen die gezielte Synthese neuer Makromoleküle, die detaillierte Untersuchung ihrer strukturellen und dynamischen Eigenschaften und eine umfassende Charakterisierung der daraus hergestellten Bauteile voraus.

Dieser zentralen Herausforderung stellen sich die Wissenschaftler am Institut durch eine multidisziplinäre Projektstruktur, in der Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler und Ingenieure auf das Engste zusammenarbeiten.

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Neuartige Syntheseverfahren

Die Aufgabe der Chemie, neue Stoffe mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen, ist bei Makromolekülen besonders spannend. Kleine Bausteine, Monomere, müssen zu langen Ketten oder komplizierten Gebilden wie Leitern oder Netzwerken zusammengefügt werden.
Das alles muss möglichst perfekt - das heißt ohne Baufehler - geschehen, denn diese schaden den gewünschten Stoffeigenschaften. Moderne Verfahren der Synthese erlauben ein „molekulares Baukastensystem“ und liefern Produkteigenschaften, von denen die Materialkunde früher nur geträumt hat.

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Entwicklung neuer Methoden

Die Vielfalt der Eigenschaften von Polymeren wird durch aufeinander abgestimmte Bereiche von Ordnung und Unordnung der Bausteine erzielt. Um dieses Wechselspiel zu kontrollieren, muss deren Verhalten über enorme Zeit- und Längenskalen erfasst werden. Dies gelingt nur durch den Einsatz moderner Messverfahren und durch aufwändige Computersimulation. Das MPI-P entwickelt deshalb Methoden in den Bereichen Spektroskopie, Mikroskopie und Streuung ständig weiter.
Heute lassen sich bereits die Bewegungen tausender Bausteine über die experimentell und technologisch relevanten Zeiträume auf dem Rechner verfolgen.

Weltweit führend ist das Institut unter anderem auf dem Gebiet der Kernresonanzspektroskopie (NMR), mit der man in das Innere der Polymere schauen und Anordnung, Bewegungen und Wechselwirkung der Bausteine beobachten kann.

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Über uns

Firmenporträt

Das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) zählt zu den international führenden Forschungszentren auf dem Gebiet der Polymerwissenschaft. Durch die Fokussierung auf weiche Materie und makromolekulare Materialien ist das MPI-P mit seiner Forschungsausrichtung weltweit einzigartig. Seine Aufgabe ist es, neue Polymere herzustellen und zu charakterisieren. Zum Aufgabengebiet gehört auch die Untersuchung ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften. Das MPI-P wurde 1984 gegründet. Es beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem In- und Ausland, von denen die große Mehrzahl mit Forschungsaufgaben befasst ist.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.mpip-mainz.mpg.de

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