PlasticsEurope

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Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Chemie Wirtschaftsförderungs- Gesellschaft mbH

Messehalle

  • Halle 6 / C40
 Interaktiver Hallenplan

Hallenplan

K 2016 Hallenplan (Halle 6): Stand C40

Geländeplan

K 2016 Geländeplan: Halle 6

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 04  Dienstleistungen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 04.03  Institutionen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Institutionen

Verpackung

Die Natur zeigt uns, wozu Verpackungen nötig sind: Schalen schützen die empfindlichen Inhalte von Früchten vor Beschädigung und Verderb, locken durch attraktives Äußeres oder ermöglichen den Transport von Pflanzensamen über weite Strecken. Auch der Mensch erkannte früh den hohen Gebrauchswert von Verpackungen und nutzt sie seit Jahrtausenden. Davon zeugt die griechische Amphore ebenso wie der Wasserbehälter aus Ziegenleder, der noch heute in Afrika und Asien verwendet wird.

Zu wenig Verpackung wäre Verschwendung, ein Luxus, den wir uns geau so wenig leisten können wie zu viel Verpackung. Die ökonomischen Zwänge tarieren seit Jahren Packmittelaufwand und Kosten aus und liefern ein gutes Beispiel für die Parallelität in der Entwicklung von Ökonomie und Ökologie.

Verpackungen...

...schützen ihren Inhalt. Dies ist zweifellos ihre wichtigste Aufgabe. Sie bewahren in der gesamten Logistikkette bis hin zum Verbraucher Milliardenwerte vor Beschädigung, Verlust und Verderb.

...garantieren Hygiene, erhalten die Frische und den Nährwert von Lebensmitteln und helfen den Einsatz von Konservierungsmitteln zu reduzieren.

...informieren den Verbraucher – ein wichtiger Aspekt, der ein vielseitiges Warenangebot und Selbstbedienung erst möglich macht.

...portionieren die Ware in verbraucherfreundliche Größenordnungen,

....erleichtern die Lagerung,

...vereinfachen den Transport,

...helfen, die Ware attraktiv zu präsentieren,

...lassen erkennen, ob sich eine Ware noch im Originalzustand befindet und nicht verfälscht worden ist.

Kunststoff ist ein ideales Verpackungsmaterial für alle möglichen gewerblichen und industriellen Zwecke. Die Kunststoffverpackung ist unverzichtbar für die Verarbeitung, die Lagerung, den Transport, den Schutz und die Konservierung von Produkten. Die Verpackungsindustrie ist der größte Kunde der Kunststoffindustrie. Über   50 % aller Waren in Europa sind in Kunststoff verpackt, und dennoch macht Kunststoff gewichtsmäßig nur 17 % der verwendeten Verpackungsmaterialien aus. Das durchschnittliche Gewicht der Verpackung für ein Produkt wurde in der Vergangenheit immer weiter reduziert: Immer mehr wird mit immer weniger verpackt.

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Produktkategorie: Institutionen

Mobilität

Von der klassischen "Eisenbahn" über Straßen-, U- und S-Bahnen bis hin zu Bussen im Nah- und Reiseverkehr oder Flugzeugen: Heute erwarten wir von Verkehrsmitteln mehr als reinen Transport. Kunststoff hilft auf verschiedenste Arten, die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen.

Am deutlichsten wird das beim Auto. Auch dank Kunststoff werden unsere Autos immer besser, sicherer, komfortabler und sparsamer. Seit den 1970er Jahren ist laut Verband der Automobilindustrie (VDA) der Kraftstoffverbrauch der Autoflotte aus deutscher Produktion um 40 Prozent gesunken. Jedermann ist heute vertraut mit Stoßfängern, Kotflügeln, „Lampengläsern" oder Armaturenbrettern aus Kunststoff. Der Kunststoffanteil eines Durchschnitts-PKW beträgt derzeit bis zu 15 Prozent. Dieser Anteil wird weiter steigen, und die Autos werden leichter, sparsamer und sicherer zugleich. Denn zum Beispiel ein mit Fasern verstärktes Kunststoffteil wiegt weitaus weniger als ein entsprechendes Stahlteil. Und jedes Kilo gespartes Gewicht verringert den Kraftstoffverbrauch sowie den Ausstoß an Treibhausgasen.

Hinzu kommt, dass Kunststoff-Teile nicht rosten. Und noch einen ganz anderen Vorteil bieten Kunststoff-Verbundwerkstoffe. Sie können, anders als herkömmliche Materialien, oft ganz einfach miteinander verklebt statt aufwändig verschweißt werden.

Die Polymere haben ihren Siegeszug selbstverständlich auch unter der Motorhaube fortgesetzt: Motorabdeckungen, Antriebsriemen, Batteriegehäusen oder Ansaugstutzen bestehen daraus. Der Einsatzvielfalt von Kunststoff sind kaum Grenzen gesetzt. So lassen sich oft Einzelteile wie Ventildeckel, Luftfilter und Saugrohr mit Kunststoff in ein einziges Bauteil integrieren. Eine Heckklappe mit Fenster, Windabweiser und Lampen kann heute aus einem Kunststoff-Stück bestehen. Die Autohersteller werden gemeinsam mit der Value Chain auch künftig daran arbeiten, die Effizienz ihrer Fahrzeuge weiter zu verbessern. Kunststoff ist dabei das Schlüsselmaterial.

Wichtig in politischer Hinsicht ist es, stets das Ganze im Auge zu behalten. 87 Prozent der Energie, die ein Auto verbraucht, müssen für den Fahrbetrieb aufgewendet werden. Wer also Ressourcen schonen will, muss den Lebenszyklus betrachten und sich auf die Nutzenphase konzentrieren.

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Produktkategorie: Institutionen

Elektro & Elektronik

Von einfachen Kabeln über Haushaltsgeräte bis zu Smartphones - alle profitieren von der Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit moderner Kunststoffe. Kunststoffe sind gerade im Elektro- und Elektronikbereich wichtige Innovationstreiber, die mit ihren einzigartigen und nahezu maßschneiderbaren Eigenschaften Designern viel Freiheit lassen.

Resourceneffizienz: Polymere machen mehr aus Energie. LCD-Bildschirme etwa haben nicht nur eine deutlich bessere Bildqualität, sondern verbrauchen auch deutlich weniger Energie als ihre Vorgänger mit Röhren. Kein Wunder, dass sie sich am Markt schnell durchgesetzt haben.

Nicht immer sieht man gleich den Vorteil, den Kunststoff bringt: Der Kunststoff-Laugenbehälter einer Waschmaschine zum Beispiel spart im verborgenen Wasser und damit Energie. Die Kennzeichnung A+++ kann da ein wertvoller Hinweis sein.

Leicht: Smartphones sind nur wirklich smart, wenn sie leicht sind. Kunststoffe sorgen dafür, und auch immer kleinere und leichtere, aber dafür umso leistungsfähigere Kopfhörer entstehen aus polymeren Werkstoffen.

Stabil: Kunststoff ist erste Wahl, wenn es ums Isolieren von Elektrokabeln geht - nicht nur, weil sie prima isolieren, sondern auch, weil sie mechanisch robust, widerstandsfähig und haltbar sind.

Brandsicherheit: Besteht die Gefahr, dass ein Feuer durch elektrische Zündquellen verursacht werden könnte, stehen unterschiedlichste Lösungen mit Flammschutzmitteln zur Wahl, um so Standards oder gesetzliche Regelungen zu erfüllen.

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Über uns

Firmenporträt

Lange könnte man streiten, welches nun der erste „echte" Kunststoff gewesen ist. 500 Jahre alt ist die älteste Anleitung zur Herstellung eines Kunststoffs auf Kaseinbasis, schon 1838 gelang Victor Regnault die Herstellung von PVC im Labor. Doch der Siegeszug der Kunststoffe begann so richtig erst in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. 1950 wurde weltweit gerade einmal eine Million Tonnen Kunststoff hergestellt, 1976 waren es über 20 Millionen Tonnen, 1989 schon 100 Millionen Tonnen, und 2002 wurde die Marke von 200 Millionen Tonnen übersprungen. Dem Volumen nach gerechnet hat der leichte Kunststoff den Traditionswerkstoff Stahl schon in den 80er Jahren überholt.

Kunststoffe sind heute so prominent in so vielen Einsatzgebieten vertreten, dass man sich oft fragt, wie es früher ohne sie gehen konnte. Im Sport, wo Kunststoffe Rekorde purzeln lassen, ebenso wie in der Medizin, am Bau, in der Verpackung oder in der Kommunikation. Und: Kunststoffe waren schon immer gut, doch sie werden immer besser.

Doch zunächst war die Grundidee eine andere: Kunststoff diente als Ersatz für andere Werkstoffe, die wertvoll oder selten waren. Auch der wohl berühmteste frühe Kunststoff, das Zelluloid, war ein Ersatz, und zwar für Elfenbein. In Amerika war das Billardspiel in Mode gekommen und hatte den Elfenbein-Nachschub fast zum Erliegen gebracht. Deshalb veranstaltete ein amerikanischer Billardkugelhersteller ein Preisausschreiben, das demjenigen eine hohe Belohnung versprach, der einen Ersatz für Elfenbein erfand. 1868 war John Wesley Hyatt erfolgreich: Zelluloid hieß das Material, das nun Elfenbein nicht nur im Billardspiel ersetzte. Schmuck, Spielzeug und anderes wurde nun aus dem neuen Werkstoff produziert. Später wurde Zelluloid jedoch noch mehr, nämlich das Trägermaterial für eine kulturelle Revolution. „Auf Zelluloid gebannt" exportierten die Traumfabriken in Berlin oder Hollywood die neue Form der Unterhaltung, den Film, in alle Welt. Damit war schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt bewiesen, dass Kunststoffe weit mehr können, als nur andere Stoffe ersetzen oder nachahmen.

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