Neue Materialien Fürth GmbH

Dr.-Mack-Str. 81 , 90762 Fürth
Deutschland

Telefon +49 911 76672-10
Fax +49 911 76672-15
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Messehalle

  • Halle 12 / C45
 Interaktiver Hallenplan

Hallenplan

K 2016 Hallenplan (Halle 12): Stand C45

Geländeplan

K 2016 Geländeplan: Halle 12

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 04  Dienstleistungen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 04.06  Wissenschaft und Beratung

Unsere Produkte

Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Blechleichtbau

Im Bereich des Blechleichtbaus kann Unterstützung durch umfangreiches Erfahrungswissen bei der umformtechnischen Herstellung von Bauteilen aus verschiedensten Werkstoffen gegeben werden. Neben konventionellen hoch- beziehungsweise höchstfesten Stahl- und Aluminiumwerkstoffen ist Kompetenz bezüglich der Umformung von Titan- und Magnesiumwerkstoffen vorhanden. Beginnend mit der grundlegenden Werkstoffcharakterisierung, um die mechanischen und umformtechnisch relevanten Eigenschaften bestimmen zu können, welche eine der wichtigsten Grundlagen für die Auslegung von Umformprozessen mittels FE-Simulation bildet, über die FE-basierte Auslegung, die Fertigung von Werkzeugen bis hin zum Abpressen von Kleinserien unterstützt NMF seine Kunden . Die Durchführung einer FE-Simulation sichert die Darstellbarkeit des Bauteils und Prozesses ab und zeigt Optimierungspotential hinsichtlich Werkzeug und Prozess auf. Durch die FE-Simulation können zeitaufwändige Versuche eingespart werden und es kann schneller ein besseres Ergebnis realisiert werden.

Die wesentlichen Arbeitsgebiete umfassen dabei

-Bauteilcharakterisierung,
-Blechumformung,
-Laserstrahlschneiden nach Kundenwunsch,
-Massivumformung,
-Prozess- und Werkzeugauslegung und
-Werkstoffcharakterisierung.

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Arbeitsgebiet Kunststoffverarbeitung

Die Zielrichtung bei der Kunststoffverarbeitung innerhalb der Neue Materialien Fürth GmbH lässt sich treffend mit dem Schlagwort "Funktionsintegration durch Verfahrenskombination" beschreiben, wobei der Spritzgießtechnik eine zentrale Rolle zukommt, sei es bei der Kombination von Kunststoffen mit definiert eingestellten Eigenschaften in der Mehrkomponentenspritzgießtechnik oder bei der Herstellung großflächiger Kunststoff-Metall-Hybrid- oder Kunststoff-Faserverbund-Hybrid-Strukturen.

Die Notwendigkeit einer ständig steigenden Integrations- und Leistungsdichte elektronischer Komponenten in vielen Produkten der Automobil-, Informations- und Telekommunikationstechnik sowie der besseren Abschirmung elektromagnetischer Felder erhöht die Anforderungen hinsichtlich Funktionalität und Integration. Ein wichtiges Entwicklungsziel ist die rationelle Erzeugung funktionsintegrierter Kunststoffgehäuse mit Schichten aus leitfähigen Werkstoffkomponenten durch Mehrkomponentenspritzgießen oder durch leitfähige Metallschichten auf Kunststoffoberflächen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Entwicklung von Kontaktierungstechniken, z. B. zwischen Gehäusehälften, und die weitere Funktionsintegration, z. B. durch Anspritzen von leitfähigen Dichtungs- und Dämpfungselementen.

Vorbehandlungsverfahren zur Verbesserung von Verbundeigenschaften sind beim Kleben und Metallisieren von Kunststoffen bewährte Verfahren. Aus der Vielzahl der möglichen Methoden entwickeln sich Direktverfahren wie die Plasmavorbehandlung bei Normaldruck (Umgebungsbedingungen) zu erprobten Standardverfahren. Diese atmosphärische Vorbehandlung von Oberflächen mit Sauerstoff (Pressluft) besitzt enormes Potential zur Feinreinigung und Verbesserung der Adhäsion auch in der Mehrkomponententechnik bei Kunststoff-Kunststoff- bzw. Kunststoff-Metall-Verbunden. Die Synergie aus Wirtschaftlichkeit und Eigenschaftsverbesserung resultiert aus signifikanten Vorteilen in der Verfahrenstechnik sowie einem hohen Wirkpotential bei der Haftungsverbesserung.

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Arbeitsgebiet Simulation

Durch die stetige Verkürzung von Entwicklungszeiten werden rechnergestützte Entwicklung und Simulation immer wichtiger. Numerische Berechnungsverfahren können erfolgreich zu einer Prozessoptimierung und zu einer Erhöhung der Produktqualität bei gleichzeitiger Kostenreduzierung eingesetzt werden. Der Einsatz bietet sich bei der Einführung neuer Verfahren oder Werkstoffe und der Entwicklung neuer Produkte an.
Der Bereich "Modellierung und Simulation" der Neue Materialien Fürth GmbH beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Formauslegung und Prozesssimulation für das Gießen. In der Gießereitechnologie lassen sich für alle gängigen Verfahren eine Reihe von Fragestellungen durch den Einsatz numerischer Methoden lösen. Vor allem in der Auslegung des Gießsystems, der Prozessgestaltung und der Teilequalität zahlt sich die Strategie des Computer Aided Engineering aus. Darüber hinaus stellt die Methodenentwicklung einen weiteren Schwerpunkt dar. Sie hat die Weiterentwicklung der bestehenden Simulationswerkzeuge im Sinne einer schnelleren und genaueren Anwendbarkeit zum Ziel.
Unsere Ausstattung umfasst alle notwendigen Werkzeuge, wie Berechnungsprogramme, Datenbanken und CAD.

-Rechnergestützte Formauslegung und Prozesssimulation beim Gießen
-Simulation Feinguss
-Erweitertes Postprocessing für die Gießsimulation: FlowViz

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Temconex® - Technologie

Endlose Halbzeuge und Profile aus Metallpulver

Die bei NMF entwickelte Temconex® - Technologie ist eine neue Generation des sogenannten ConformTM-Prozesses. Der konventionelle ConformTM-Prozess ist üblicherweise für die Verarbeitung von Aluminium- und Kupferlegierungen ausgelegt. Der hierbei verwendete Gießwalzdraht als Zuführmaterial wird kontinuierlich in einem einzigen Arbeitsschritt zu den gewünschten Geometrien umgeformt.

Bei NMF wird eine kontinuierliche Pulverstrangpresse mit einer, gegenüber den konventionell arbeitenden Anlagen, deutlich verbesserten Werkzeugtemperierung betrieben. Diese modifizierte Anlage bildet die Grundlage der Temconex®-Technologie (Temperature controlled Continuous Extrusion). Diese erweitert das Spektrum der zu verarbeitenden Werkstoffe deutlich. Die bei NMF betriebene Temconex®-Anlage ist speziell für die Verarbeitung von Pulvern, Spänen und Granulaten ausgelegt und ermöglicht die Herstellung von dichtem Halbzeug.

Zusätzlich besteht bei NMF die Möglichkeit, das Schüttgut vor der Verarbeitung im Temconex®-Prozess mittels einer Walzenpresse aufzubereiten. Dieser Granulierungsprozess ermöglicht eine bindemittelfreie Trockenagglomeration von metallischen Pulvern oder von Pulvermischungen.

Unsere Leistungen

-Machbarkeitsstudien
-Entwicklungsprojekte vom Prototyp bis zur Pilotproduktion
-Verfahrens-, Prozess- und Technologieentwicklungen
-Numerische Simulation des Werkstoffflusses

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Produktkategorie: Wissenschaft und Beratung

Herstellung von Bauteilen durch Magnesium-Spritzgießen

Beim Spritzgießen von Magnesium wird - ähnlich wie beim Spritzguss von Polymerwerkstoffen - Magnesiumgranulat beim Transport in einer Schnecke in den teilflüssigen oder vollflüssigen Bereich aufgeheizt und dabei ständig geschert. Anschließend wird die Metallschmelze unter hohem Druck in die Kavität des Gießwerkzeuges eingespritzt.

Verfahrensvorteile gegenüber konventionellem Druckgießen
-Geringere Porosität / geringerer Ausschuss
-Engere Toleranzen / weniger Nacharbeit
-Kürzere Taktzeiten / weniger Rücklaufmaterial (Heißkanal)
-Verringerte Heißrissneigung
-Höhere Werkzeugstandzeit
-Weniger Wartung
-Dünnwandigere Bauteile d. bessere Temperaturkontrolle
-Neue Legierungen mit höherer Warmfestigkeit
-Flexiblerer Legierungswechsel
-Umweltfreundlich (Schutzgas, Energie)
-Kompatibel mit Kunststofffertigung

Magnesiumspritzgießen bei NMF


Bei NMF werden zwei Mg - Spritzgießmaschinen mit einer Schließkraft von 220 t bzw. 650 t betrieben, die Schussgewichte bis 660 g bzw. 1700 g erlauben. Die entsprechenden Peripheriegeräte für vollautomatischen Betrieb der Anlage sind ebenfalls vorhanden.

Anhand von komplexen Bauteilgeometrien wird bei NMF ein Vergleich zu konventioneller Gießtechnik hergestellt und das Potential der neuen Technik für den Automobilbau, die Luftfahrtindustrie, die Medizintechnik und die Elektronikindustrie untersucht. Dazu werden u.a. Kleinserien verschiedenster Bauteile hergestellt. Weitere Schwerpunkte bei NMF betreffen die Oberflächentechnik von Magnesium, die Rheologie und die Weiterentwicklung der Technik. Hier sind z.B. neue Legierungen, partikel- und faserverstärkte Bauteile oder die Heißkanaltechnik zu nennen.

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Über uns

Firmenporträt

Die Neue Materialen Fürth GmbH (NMF) ist eine Landesforschungseinrichtung des Freistaates Bayern. Sie entwickelt neue Werkstoffe und Verfahren. Insbesondere ist es das Ziel, für Industriepartner neue Wege der Komponentenherstellung zu finden. Wir arbeiten auf Anlagen im Industriemaßstab, so dass auch Prototypen und Kleinserien hergestellt werden können und die Umsetzung in die industrielle Anwendung beim Kunden erleichtert wird. 

Die NMF GmbH ist über einen Kooperationsvertrag eng mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg verbunden. Die Geschäftsbereiche werden von Professoren der Universität betreut:

Bereich Metalle - Urformtechnik / Professor Singer
Lehrstuhl Werkstoffkunde und Technologie der Metalle
Bereich Metalle - Umformtechnik / Professor Merklein
Lehrstuhl für Fertigungstechnologie
Bereich Metalle - Additive Fertigung / Professor Körner
Lehrstuhl Werkstoffkunde und Technologie der Metalle
Bereich Kunststoffe / Professor Drummer
Lehrstuhl für Kunststofftechnik
Mit derzeit etwa 30 Mitarbeitern belegt die NMF GmbH das oberste Stockwerk des Technikums 1 in der Uferstadt in der Dr.-Mack-Str. 81 in Fürth. Die Gesamtfläche der Büros und Laborräume beträgt ca. 1400 m². Dazu kommen drei technologische Hallen mit insgesamt 3000 m² Fläche in denen die Fertigungsanlagen im Industriemaßstab betrieben werden.

Übersicht Ausstattung
-Thixospritzgießanlagen mit 220 t und 650 t
-Kontinuierliche Pulverstrangpresse
-Spritzpresse mit 800t
-Mehrkomponentenspritzgießmaschine mit 120 t
-Rotationsviskosimeter bis 700 °C
-Metallographisches Labor
-Werkstoffprüflabor
-Glimmentladungsspektroskop (GDOES)
-Simulationsplattformen
-Kaltwalzgerüst mit beheizbaren Walzen bis 280 °C
-Walzenkompaktierungsanlage
-Hydraulische Presse mit Taumeleinrichtung (4000 kN) 
-Mehrschichtfolienanlage (165 t Presskraft)
-CO2 Schneidlaser (3,2 kW)
-Elektronenstrahlanlagen

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