AiF: Fördermittel für 1.100 Kooperationen in der Werkstofftechnik
Über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) werden gegenwärtig 1.130 Werkstoff-Kooperationsprojekte gefördert, die mindestens zwei Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen als "Väter" haben. Wie die in Berlin-Pankow ansässige AiF Projekt GmbH als Projektträger für das ZIM-Kooperationsmodul KOOP mitteilte, gab es seit Programmstart im Sommer 2008 für insgesamt 7.500 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) grünes Licht in Form von Fördermitteln aus dem Etat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Inzwischen seien annähernd eine Mrd. für die kooperative Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen ausgereicht worden, hieß es. In den Bereich Werkstofftechnik flossen bisher 148 Mio. .
Bei der im Sommer dieses Jahres gegründeten AiF Projekt GmbH (Vorgänger war die Niederlassung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungseinrichtungen e. V., die seit den 90-er Jahren auch den Innovationstag Mittelstand als Technik-Open Air auf grüner Wiese veranstaltet) kümmern sich rund einhundert Mitarbeiter um die Projektbegleitung. ZIM-KOOP ist die Hauptfördersäule im Mittelstandsprogramm und verzeichnet folglich die meisten Anträge; für ZIM-SOLO zeichnen die Projektträger Euronorm bzw. VDE/VDI und für ZIM-NEMO ebenfalls die VDE/VDI verantwortlich.
Die AiF Projekt GmbH will nach Worten von Geschäftsführer Dr. Klaus-R. Sprung ihr breites Erfahrungsspektrum bei der fachlichen Begutachtung von FuE-Vorhaben über alle Technologiebereiche hinweg auch weiteren Förderinstitutionen zur Verfügung stellen. Zugleich soll der Mittelstand u.a. durch die Vermittlung von Fachpersonal und externen Kooperationspartnern verstärkt unterstützt werden.
Der AiF-Standort in Berlin bestand im Herbst 20 Jahre. In dieser Zeit wurden insgesamt neun Mittelstandsprogramme betreut und im Auftrag der Bundesministerien für Wirtschaft bzw. Forschung insgesamt mehr als 3.2 Mrd. an Unternehmen und Forschungseinrichtungen ausgereicht.