Kreyenborg erweitert sein Kunststoffgeschäft um ein Aftermarket-Angebot für Unterwassergranulierungen. Wie das Unternehmen im Vorfeld der Plastics Recycling Show Europe 2026 weiter mitteilt, bietet der Maschinen- und Anlagenbauer aus Senden ab April Ersatzteile, Modernisierungen und Serviceleistungen für im Markt installierte Anlagen an. Das neue Geschäftsfeld ergänzt die bestehenden Bereiche Infrarot-Technologie für Kunststoff, Kunststoffrecycling und Lebensmittel.
Zum Portfolio gehören künftig unter anderem Lochplatten, Mitnehmer, Messer sowie Komponenten für Nachrüstungen. Ziel ist es, Kunden mit bestehenden Anlagen eine bessere Ersatzteilverfügbarkeit, technische Beratung und kürzere Reaktionszeiten zu bieten. Die Ersatzteile sollen am Standort im Münsterland vorgehalten werden, um Lieferzeiten zu reduzieren und Anlagenstillstände zu begrenzen.
Mit dem Aftermarket-Geschäft will Kreyenborg ein drittes Standbein neben den beiden bestehenden Infrarot-Geschäftsfeldern für Kunststoff/Kunststoffrecycling und Lebensmittel schaffen. Die Erweiterung betrifft vor allem den Kunststoffbereich, der durch Investitionen in Technikum und IT-Systeme weiter gestärkt werden soll.
Die Markteinführung ist zur "Plastics Recycling Show Europe" Anfang Mai in Amsterdam vorgesehen. Für Kreyenborg ist der Einstieg in das Aftermarket-Segment zugleich ein Schritt zur langfristigen Sicherung des Produktionsstandorts Senden und zur weiteren Positionierung als spezialisierter Anbieter im Melt-Management der Kunststoffverarbeitung.
PRS Europe 2026, 5.-6. Mai 2026, Amsterdam, Stand H56
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