Das Amtsgericht Schweinfurt hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger GmbH & Co. KG mit Sitz in Hammelburg eröffnet. Das Verfahren wurde am 20. August 2026 um 15 Uhr wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Der Eigenantrag des Unternehmens war bereits am 24. Februar 2026 beim Insolvenzgericht eingegangen.
Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Stefan Herrmann aus Würzburg. Insolvenzgläubiger sind aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 30. September 2026 beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das Verfahren wird bis auf Weiteres schriftlich geführt. Für Widersprüche gegen angemeldete Forderungen sowie für Anträge zu bestimmten Beschlussfassungen setzte das Gericht eine Frist bis zum 28. Oktober 2026.
Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger ist auf die Oberflächenveredelung von Kunststoffteilen spezialisiert. Zum Leistungsspektrum zählen insbesondere die Kunststoffgalvanisierung sowie die Trommelbeschichtung.
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