Die Rampf-Gruppe erweitert ihre Aktivitäten in China mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte in Tianjin. Das Investitionsvolumen beträgt 8 Millionen Euro. Mit dem Projekt reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach reaktiven Harzsystemen in Asien und verfolgt zugleich seine Strategie, globale Marktpräsenz mit lokaler Fertigung zu verbinden.
Der neue Standort im Chemical Industrial Park der Tianjin Economic and Technological Development Area (TEDA) umfasst 23.500 Quadratmeter und soll ab Juli 2026 als Systemhaus für reaktive Harzsysteme auf Polyurethan-, Silikon- und Epoxidbasis betrieben werden. Diese Materialien finden Anwendung beim Dichten, Vergießen, Kleben sowie im Modell- und Formenbau und werden unter anderem in der Automobilindustrie, der Elektromobilität, der Elektro- und Elektronikfertigung, der Haushaltsgeräteindustrie und der Verpackungsbranche eingesetzt.
Die Anlage in Tianjin umfasst ein Produktions- und Bürogebäude, Lagerkapazitäten, ein Labor sowie ein Zentrum für Anwendungstechnik. Mit dem neuen Werk verfügt Rampf künftig über zwei Fertigungshubs in China: den bestehenden Standort in Nantong sowie die neue Einheit in Tianjin. Das Unternehmen erwartet, dass die zusätzlichen Kapazitäten die steigende Nachfrage sowohl chinesischer als auch internationaler Kunden abdecken werden.
Der Bau des Standorts wurde nach Unternehmensangaben durch politische Unterstützung vor Ort erleichtert. Rampf sieht den Ausbau in China als wesentlichen Bestandteil seiner globalen Wachstumsstrategie, da der Markt für Hochleistungs- und Spezialmaterialien in der Region weiterhin dynamisch wächst und hohe Qualitätsanforderungen stellt.
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