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23.07.2026

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Wittmann: Ausbau des norddeutschen Vertriebs für Material­trock­nung und -förderung

Wittmann Battenfeld Deutschland richtet den Vertrieb für Anlagen zur Kunststoffmaterialversorgung neu aus. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach integrierten Systemen für die Materialtrocknung und -förderung. Für Kunden in Norddeutschland stehen künftig zwei feste Ansprechpartner zur Verfügung.

Jörg Schröer übernimmt die Gesamtverantwortung für Schüttgutprojekte in der Region. Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Vertriebspartner der Wittmann Gruppe und verfügt über langjährige Erfahrung mit dem Produktprogramm des Unternehmens.

Gunnar Dieckhoff verantwortet künftig die Projektierung von Anlagen zur Materialtrocknung und -förderung. Er ist seit 2017 bei Wittmann tätig und wechselt aus dem Bereich Standardisierung in den Schüttgutbereich. Mit der personellen Aufteilung sollen Vertriebsbetreuung und technische Projektierung enger miteinander verzahnt werden.

Parallel zur neuen Vertriebsstruktur erweitert Wittmann die Ausrichtung des Standorts Meinerzhagen. Während die deutschen Standorte Nürnberg und Meinerzhagen früher unterschiedliche Geschäftsbereiche abdeckten, wird inzwischen an beiden Standorten das gesamte Produktportfolio der Unternehmensgruppe präsentiert.

Das Spektrum reicht von Systemen zur Materialtrocknung und -förderung über Spritzgießmaschinen, Werkzeugtemperierung und Automatisierung bis zu Inline-Recycling und digitalen Technologien. Peripheriegeräte, Roboter und Spritzgießmaschinen können sowohl einzeln und in Verbindung mit Maschinen anderer Hersteller als auch als vollständig integrierte Produktionszellen eingesetzt werden.

Bei der Planung von Gesamtanlagen stimmt Wittmann die einzelnen Komponenten einer Produktionszelle bereits in der Konzeptionsphase aufeinander ab. Dazu gehören neben Spritzgießmaschine, Robotik und Peripherie bei Bedarf auch Materialversorgung, Temperierung, Recyclingtechnik und digitale Systeme. Gemeinsam mit spezialisierten Partnern können zudem Reinraumlösungen in solche Anlagenkonzepte integriert werden.

Die Technika an den deutschen Standorten stehen für Material- und Werkzeugversuche, gemeinsame Entwicklungsprojekte und anwendungstechnische Beratungen zur Verfügung. Kunststoffverarbeiter können dort einzelne Komponenten sowie deren Zusammenspiel innerhalb vollständiger Produktionszellen unter praxisnahen Bedingungen untersuchen.

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