02/03/2022

ARBURG GmbH + Co KG

ARBURG auf der Plastec West Design & Manufacturing West 2022

Arburg ist vom 12. bis 14. April 2022 im Convention Center Anaheim, Kalifornien, USA, prominent vertreten: Auf der Plastec West, wird auf dem Stand in Halle B, Stand 3945, eine automatisierte Turnkey-Anlage zur Produktion von faltbaren Trinkbechern aus LSR präsentiert. Weiterer Schwerpunkt ist das Thema Digitalisierung mit dem Kundenportal „arburgXworld“ und dem Arburg Leitrechnersystem ALS. Auf der gleichzeitig stattfindenden Design & Manufacturing West zeigt Arburg auf seinem Stand 3708 die Potenziale des freeformers für die additive Fertigung.
„Die Plastec West hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Sie ist nach der NPE die wichtigste Messe in den USA“, hebt Friedrich Kanz, Geschäftsführer der Arburg Inc. in Rocky Hill, Connecticut, USA, hervor. „Die Messe deckt fünf Themenbereiche ab: Kunststoffverarbeitung, Automation, Prototyping, Verpackung und Medizintechnik. Dank der Design & Manufacturing West können wir zusätzlich den freeformer und damit unser gesamtes Verarbeitungsspektrum aufzeigen.“

Arburg als Partner für die Medizintechnik
„An der Westküste der USA gibt es eine sehr hohe Konzentration von Verarbeitern, die sich auf die Medizintechnik konzentrieren“, so Friedrich Kanz. Im Rahmen der Corona-Pandemie seien hier zahlreiche Investitionen getätigt worden, um beispielsweise die Produktion von medizinischen Einwegprodukten zu steigern. „Da Silikon in diesem Umfeld der Medizintechnik oft eine große Rolle spielt, zeigen wir auf der Messe eine Turnkey-Anlage für die Verarbeitung von LSR“, erklärt der Geschäftsführer. „Damit unterstreichen wir, dass wir nicht nur Lieferant und Maschinenhersteller sind, sondern unseren Kunden mit solchen Gesamtlösungen eine echte Partnerschaft bieten. Außerdem eröffnen unsere digitalen Produkte dem Kunden noch zusätzliche Möglichkeiten, um die Effizienz entlang der Wertschöpfungskette zu steigern.“

Turnkeylösung für LSR-Verarbeitung
Auf dem Messestand produziert ein elektrischer Allrounder 470 A, integriert in eine vollautomatisierte Fertigungszelle, einen faltbaren Trinkbecher. Hierfür wird LSR eingesetzt, da sich das Material durch hohe Standfestigkeit auszeichnet und der Becher sich so falten lässt. Der Produktionszyklus sieht folgendermaßen aus: Das vertikale Multilift V Robot-System fährt von oben in den Werkzeugbereich ein. Zunächst entnimmt es das Fertigteil, anschließend wird das Einlegeteil, ein Ring aus Thermoplast, für den folgenden Zyklus auf den Werkzeugkern platziert und danach der Becher auf ein hochtemperaturfestes Förderband abgelegt. Das Gewicht des Bechers beträgt 84 Gramm, die Zykluszeit liegt bei 45 Sekunden. Das Werkzeug und die Automation liefert die Partnerfirma ACH Solution, Fischlham, Österreich. Die Silikonpumpe kommt vom Arburg-Partner Elmet, das Flüssigsilikon vom Materialhersteller Shin Etsu. Die Maschine ist zur Verarbeitung von LSR serienmäßig mit dem „aXw Control ScrewPilot“ zum hochpräzisen Einspritzen und zusätzlich mit dem „aXw Control PressurePilot“ ausgestattet. Diese bionisch optimierte Druckregelung vergrößert das Prozessfenster für einen robusten und reproduzierbaren Spritzgießprozess.

Umfassende digitale Unterstützung
Die Maschine ist an das Arburg-Leitrechnersystem ALS angeschlossen, das damit auf dem Messestand live zu sehen sein wird, gleiches gilt für den Arburg Remote Service.
Mit dem ALS lassen sich Produktionsdaten in Echtzeit erfassen und analysieren – und dadurch die Effizienz und Transparenz der Produktion deutlich steigern. Weiter können sich die Besucher zu dem Kundenportal „arburgXworld“ informieren, das einen Mehrwert entlang der kompletten Wertschöpfungskette schafft und dadurch den Spritzgießalltag erleichtert. Zu dessen zentralen Funktionen zählen der Überblick über den Maschinenpark („MachineCenter“) und die Online-Ersatzteilbestellung („Shop“). Arburg ergänzt das Kundenportal kontinuierlich mit neuen digitalen Services. Neu ist z. B. die App „AnalyticsCenter“ für die Dokumentation von Werkzeugabmusterungen, Versuchen und Spritzgießprozessen.

Hohe Potenziale für die additive Fertigung
Im Rahmen der Design & Manufacturing West präsentiert Arburg sein Produktportfolio im Bereich der additiven Fertigung. Anhand eines Freeformers 300-3X erläutern die Experten den Messebesuchern die Potenziale des Arburg Kunststoff-Freiformens (AKF). Dieses wird dank der Verarbeitung von Original-Kunststoffgranulaten und der daraus resultierenden Materialfreiheit als „offenes System“ bezeichnet. Zudem können die Anwender die Prozessführung selbst optimieren. Prädestiniert ist der Freeformer z. B. für die Medizintechnik, für die Verarbeitung von Weichmaterialien auch für die Herstellung von Hart-Weich-Verbindungen.

Ausstellerdatenblatt