Naturkautschuk: Unkontrollierte Plantagenwirtschaft und die Folgen -- K Messe

Thema des Monats: April 2015

Naturkautschuk: Unkontrollierte Plantagenwirtschaft und die Folgen

Naturkautschuk ist wieder in und gefragter denn je. Seit einigen Jahren gewinnt die von der chemischen Industrie beinahe verdrängte Pflanze als Rohstofflieferant für die Herstellung von Gummi wieder an Bedeutung. Bild: Wikipedia

Plantagenwirtschaft und ihre Folgen

Reifen

Ursächlich für die extensive Ausweitung von Kautschukplantagen in tropischen Waldgebieten sei die hohe Nachfrage insbesondere der Reifenindustrie nach Naturkautschuk, ausgelöst durch den boomenden Fahr- und Flugzeugmarkt. © istockphoto

Großen Nachfragen nach Reifen ursächlich

Quelle: wikipedia/Eleanor Waren Thomas et al., Conservation Letters (2015)

Die wichtigsten Produzentenstaaten von Naturkautschuk sind heute Thailand, Indonesien, Malaysia, Indien und China. Die größten afrikanischen Produzenten sind die Elfenbeinküste, Nigeria und Liberia. Hauptabnehmer sind die USA, Japan, China, Deutschland und Frankreich.

Waldbestand und tropische Artenvielfalt in Gefahr

Ibis

Quelle: Archiv

Einfluss auf Boden und Wasser nachweisbar

Bei der Gelegenheit: Lesen Sie in unserer Rubrik Apropos K, was Löwenzahn mit der Erzeugung von Naturkautschuk gemein hat. Wissenschaftler haben einen bedeutenden Fortschritt gemacht, um die Versorgung mit der wichtigsten Gummizutat auch künftig sicherzustellen...

Weitere Themen des Monats

01.12.2019

Das Leben des Hermann Staudinger

Hermann Staudinger (23. 3. 1881 – 8. 9. 1965) hat der Kunststoffchemie das theoretische Fundament gegossen. Obwohl die Bilderbuchkarriere des Wissenschaftlers – Promotion mit 22, Habilitation mit 26 Jahren – im Nobelpreis für Chemie gipfelte, ist Staudinger auch als öffentliche Person für viele ein „großer Unbekannter“ geblieben und seine Vita heute nur Spezialisten geläufig.
Weiterlesen