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Hochenergetische Elektronenstrahltechnologie für modernes Polymer Engineering

03.06.2026

Modifikation von Volumenmaterialien, skalierbare Prozesse und neue Polymerarchitekturen

Wie tief dringt Elektronenstrahlung in Materialien ein?

Grafik zeigt, dass Elektronenstrahlen mit höherer Energie tiefer in Materialien eindringen. Die Kurven vergleichen die Energieabgabe von Elektronen, wobei 10 MeV die größte Eindringtiefe erreichen.

Die Eindringtiefe nimmt mit der Energie des Elektronenstrahls zu, was eine gleichmäßige Behandlung dickerer Polymerwerkstoffe ermöglicht; Copyright: IBA

Vom Laborwerkzeug zur industriellen Polymerverarbeitung

Leistungsdaten moderner E-Beam-Systeme

Parameter

Typischer Wert

Beschleunigungsspannung

bis 10 MeV

Eindringtiefe

bis ca. 5 cm

Beidseitige Bestrahlung

bis ca. 10 cm Materialstärke

Beschleunigerleistung

> 500 kW

Durchsatz

20–70 t/h

Typische Anwendungen

Vernetzung, Pfropfung, Verzweigung, Recycling

Wie Elektronenstrahlung Polymerstrukturen verändert

Diagram zeigt, wie die Elektronenstrahlbestrahlung Polymerstrukturen durch Vernetzung, Verzweigung langer Ketten, Pfropfung und Kettenspaltung verändert, jeweils mit industriellen Anwendungen und Dosi

Je nach Strahlendosis kann die Elektronenbestrahlung in Polymeren Vernetzung, Pfropfung, Langkettenverzweigung oder Kettenabbau auslösen; Copyright: IBA

Wie entstehen reaktive Radikale?

Warum E-Beam statt konventioneller chemischer Verfahren?

Ein Techniker inspiziert einen teilweise montierten IBA Rhodotron-Elektronenbeschleuniger, ein Hochenergiesystem, eingesetzt für die industrielle Elektronenstrahlbearbeitung und Materialmodifikation

Montage eines IBA Rhodotron-Elektronenbeschleunigers; Copyright: IBA

Fallbeispiel: Langkettenverzweigtes Polypropylen

Ist die Technologie wirtschaftlich und skalierbar?

Ausblick

3 zentrale Erkenntnisse

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