Wie es gehen kann, zeigen zum Beispiel Unternehmen wie Plastic Bank und Veolia, die die Blockchain-Technologie erfolgreich einsetzen, um die Rückverfolgbarkeit von Kunststoffen und Rezyklaten zu gewährleisten.
So nutzt das kanadische Sozialunternehmen Plastic Bank die Blockchain, um Kunststoffabfälle in Entwicklungsländern zu sammeln und zu recyceln. Die gesammelten Abfälle werden in einer dezentralen Datenbank erfasst und die Sammler für ihre Arbeit mit digitalen Tokens belohnt. Damit die Herkunft der recycelten Materialien lückenlos und transparent nachvollziehbar bleibt, wird jede Transaktion in der Blockchain festgehalten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass es sich bei den zertifizierten Rezyklaten auch tatsächlich um die gesammelten Kunststoffe handelt und dass diese nicht durch neue Kunststoffe ersetzt worden sind.
Auch der französische Recyclingkonzern Veolia setzt auf diese Technologie. Das Unternehmen nutzt Blockchain, um die Herkunft und Reinheit von Post-Consumer-Kunststoffen entlang der gesamten Recyclingkette zu überwachen. Um jede Charge von der Sammlung bis zur Verarbeitung zu Granulat zu verfolgen, kombiniert Veolia dabei Blockchain mit RFID-Tags. Ein Pilotprojekt in Deutschland hat gezeigt, wie Blockchain-basierte Systeme die Transparenz erhöhen und Recyclingquoten besser kontrollieren können.