Die Reduktion auf einen einzigen Kunststoff gilt als zentraler Ansatz, um Materialreinheit und Recyclingfähigkeit in der Kreislaufwirtschaft zu verbessern.
11.03.2026
Aspekt
Materialverbund
Monomaterial
Typische Einsatzbereiche
Hochbelastete Bauteile, Verbundsysteme, Anwendungen mit extremen Eigenschaftsanforderungen (z.B. Automobilinterieur, technische Gehäuse, Multi-Layer-Verpackungen)
Langlebige Produkte mit Fokus auf Recyclingfähigkeit und sortenreine Stoffströme (z.B. Verpackungen)
Mechanische Performance
Maximale Eigenschaftskombination möglich (z.B. Steifigkeit + Elastizität)
Hohe Performance möglich, abhängig von Materialwahl und Konstruktion
Designfreiheit
Große Freiheit durch gezielte Materialkombination
Neue Freiheitsgrade durch Struktur- und Prozessvielfalt
Recyclingfähigkeit
Häufig eingeschränkt, aufwendige Trennung erforderlich
Reduziert durch Materialeinheit, kann jedoch höhere konstruktive Anforderungen stellen
Komplexität in Entwicklung & Supply Chain
Höher durch Materialvielfalt
Reduziert durch Materialeinheit
Circular-Economy-Potenzial
Begrenzt, abhängig von Trennbarkeit und Recyclingtechnologie
Erhöht bei funktionierenden Sammel- und Recyclingstrukturen
Der Monomaterial Baukasten des Fraunhofer CCPE zeigt, wie ein Thermoplast in verschiedenen Morphologien eingesetzt werden kann – etwa als textile Struktur, Platte oder Halbzeug. Copyright: Fraunhofer CCPE/Mike Henning
Der zirkuläre Kindersitz zeigt, wie komplexe, sicherheitsrelevante Produkte monomaterialbasiert gestaltet werden können. Copyright: Fraunhofer CCPE
Das Portrait wurde KI-generiert.
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