Erge-Elektrowärmetechnik Franz Messer GmbH aus Schnaittach auf der K 2019 in Düsseldorf -- K Messe
Standverwaltung
Option auswählen

Erge-Elektrowärmetechnik Franz Messer GmbH

Hersbrucker Str. 29-31, 91220 Schnaittach
Deutschland

Hallenplan

K 2019 Hallenplan (Halle 11): Stand D57

Geländeplan

K 2019 Geländeplan: Halle 11

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 02  Halbzeuge, technische Teile und verstärkte Kunststofferzeugnisse
  • 02.05  Produkte
  • 02.05.032  Labortechnische Teile

Labortechnische Teile

  • 02  Halbzeuge, technische Teile und verstärkte Kunststofferzeugnisse
  • 02.05  Produkte
  • 02.05.065  Stanzteile nach Muster, Zeichnung oder Kundenwerkzeug

Stanzteile nach Muster, Zeichnung oder Kundenwerkzeug

  • 03  Maschinen und Ausrüstung für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 03.07  Prozessautomation
  • 03.07.004  Regelgeräte für Temperatur

Regelgeräte für Temperatur

  • 03  Maschinen und Ausrüstung für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 03.07  Prozessautomation
  • 03.07.007  Materialhandling
  • 03.07.007.03  Trockner für Schüttgüter

Trockner für Schüttgüter

  • 03  Maschinen und Ausrüstung für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 03.11  Bauteile
  • 03.11.005  Heizelemente

Unsere Produkte

Produktkategorie: Heizelemente

Kunststoffdichter Düsenheizkörper -KE-

KE-Heizelemente sind Düsenheizkörper mit Chromstahlmantel und hoher spezifischer Oberflächenbelastung für Dauerbetrieb.
Sie besitzen eine Glimmerisolierung mit Chromstahlmantel.
KE-Heizbänder sind seit über 20 Jahren in industriellen Einsatz bewährt und ersetzten die
MS-Heizbänder, welche den höheren Anforderungen an Temperatur und Leistung nicht mehr genügen.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Heizelemente

Kunststoffdichter Hochleistungs-Keramik-Düsenheizkörper MEFLEX-KUDI

MEFLEX-KUDI Heizkörper sind Heizelemente mit hoher spezifischer Oberflächenbelastung für Dauerbetrieb.
Es sind die ersten und bislang einzigen Düsenheizkörper mit Keramikisolierung, die durch ihre Bauweise
relativ flexibel sind.
MEFLEX-KUDI-Heizkörper haben sich über 30 Jahren im industriellen Einsatz bewährt und wurden bereits in
mehr als 400 verschiedenen Abmessungen geliefert.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Heizelemente

Glimmer-Zylinderheizkörper

Er findet Anwendung in der Kunststofftechnik zur Beheizung von Spritzgießmaschinen, Extrudern und Blasköpfen. Aber auch im Sondermaschinenbau, für Laborgeräte und in der chemischen Industrie wird er wegen seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten gerne verwendet.

Mehr Weniger

Produktkategorie: Heizelemente

Keramik-Zylinderheizkörper

Der ERGE-MEFLEX-Keramikheizkörper war der erste in Deutschland hergestellte flexible Keramikheizkörper.
Seit seinem Einführungsjahr 1965 hat er sich in vielfältigsten Anwendungen bestens bewährt.
Er erfüllt die fortschreitenden Anforderungen führender Anwender. Die Lebensdauer bei sachgemäßer Behandlung beträgt mehrere Jahre.

Mehr Weniger

Über uns

Firmenporträt

1927 - Firmengründung
Der Elektromeister Ernst Gebhardt gründet in der Brunnengasse 5 in Nürnberg als Einzelfirma eine Werkstätte für elektrische Wärmegeräte.

Zunächst wurden dort Geräte wie Bügeleisen, Haartrockner, Lockenstäbe, Toaster etc. repariert und Heizeinsätze dafür hergestellt.

Ab 1909 wurde unter dem Namen Bakelit der erste vollsynthetische, industriell produzierte Kunststoff hergestellt, welcher 1905 von dem belgischen Chemiker Leo Baekeland entwickelt und auch nach ihm benannt wurde.
Pressformen für Bakelit müssen beheizt werden; hierfür dienten Heizpatronen.
Nach dem Auslaufen des Patents für Bakelit im Jahr 1927 breitete sich die Produktion schnell aus – in den 1930er-Jahren gab es bereits mehrere hundert Presswerke in Deutschland.

Hersteller von Heizpatronen gab es jedoch fast keine – eine große Marktchance für Ernst Gebhardt.

Die erste serientaugliche Spritzgießmaschine wird von Eckert & Ziegler in Nürnberg ab 1938 industriell hergestellt.
Zur Beheizung entwickelte Ernst Gebhardt das erste Glimmerheizband.

Bei den Luftangriffen auf Nürnberg 1943 wurde dann die Werkstatt von Ernst Gebhardt zerstört.

Nach Kriegsende erfolgte 1947 der Neubeginn in der Fürther Straße 374.

Aus den Anfangsbuchstaben des Namens „Ernst Gebhardt“ wurde die Marke ERGE mit einem neuen Firmenlogo geschaffen.
1956 setzt das Ankerwerk Gebr. Goller in Nürnberg (heute Sumitomo (SHI) Demag) die bereits 1943 von Hans Beck bei der BASF erdachte Schneckenplastifizierung für die Spritzgussmaschine konstruktiv um.

Die ersten Heizkörper werden von ERGE an das Ankerwerk geliefert.

Für die zunehmende Fertigung reichte nun der Platz in der Fürther Straße nicht mehr aus.
Ernst Gebhardt kaufte daher ein Grundstück in der Knebelstraße imStadtteil Schniegling, gegenüber der damaligen Lebkuchenfabrik Wicklein.
Auf diesem Grundstück wurde eine Werkhalle sowie ein Wohnhaus errichtet.

1950 entwickelte Franz Messer, der damalige Geschäftsführer der STEBA in Bamberg, den ersten Elektro-Heizlüfter für den Haushalt. Darauf folgte 1956 das erste Elektro-Drehspießgrillgerät und 1960 die erste Haushalts-Kaltzonen-Fritteuse.

Für diese Geräte lieferte ERGE die Heizspiralen und passende Heizeinsätze.

1961 eröffnete Ernst Gebhardt Franz Messer, dass die kinderlose Familie Gebhardt keinen Nachfolger für ihre Firma habe und daher den Betrieb schließen werde.

Somit kaufte Franz Messer 1962 die ERGE, Halle und Wohnhaus wurden von der Familie Gebhardt gepachtet.

Zusammen mit Franz und Annemarie Messer waren damals 7 Personen sowie 2 Auszubildende beschäftigt.

Bedingt durch den Aufstieg der Kunststoffindustrie in den sechziger Jahren und den dadurch bedingten steigenden Auftragseingang war die Halle in Nürnberg bald zu klein und es wurde nach weiteren Produktionsflächen gesucht.

Zu dieser Zeit stand die Farbmühle Gastlhuber, heute als „Marktmühle“ bezeichnet, in Schnaittach, dem Wohnort der Familie Messer, zum Verkauf.

Somit wurde 1964 das Anwesen Gastlhuber in der Bayreuther Straße 14 übernommen und ausgebaut.

Von den Mitarbeitern in Schnaittach wurde der Standort stolz als „ERGE Werk 2“ bezeichnet.

In Amerika wurde zu dieser Zeit ein Heizkörper mit Keramikisolation hergestellt.
Dieser war sehr klobig und sehr teuer; der Preis lag beim 10-fachen eines damals üblichen Glimmerheizkörpers; durch die große Masse wurde viel Energie verbraucht.

Otto Fuchs und Franz Messer, beide ursprünglich aus der Keramikindustrie stammend, strebten danach, einen preiswerten und thermisch überlegenen Heizkörper zu entwickeln.

Es wurde eine spezielle Keramikmasse geschaffen, welche heute unter der Bezeichnung DIN C 221 bekannt ist.

In zahllosen Versuchen wurde die Form unseres heutigen kleinen und leichten Keramiksteines gefunden und vom Konstrukteur Gustav Birkel in Pressformen umgesetzt.

Der MEFLEX - Keramikheizkörper war entstanden.

Eckert & Ziegler, mittlerweile von Nürnberg nach Weissenburg umgesiedelt, rüsteten 1965 als erste ihre Baureihen „Monomat“ und „Duomat“ mit den neuen ERGE - Keramikheizkörpern aus.
Die Maschinen wurden auf der damaligen Weltausstellung gezeigt und erregten großes Interesse und Nachfrage.

Mehr Weniger