Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS aus Alzenau auf der K 2019 in Düsseldorf -- K Messe
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Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS

Brentanostr. 2a, 63755 Alzenau
Deutschland
Telefon +49 6023 32039701
Fax +49 6023 3203966801
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Hallenplan

K 2019 Hallenplan (Halle 12): Stand C45

Geländeplan

K 2019 Geländeplan: Halle 12

Ansprechpartner

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Kommunikation und Presse

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+49 6023 32039 803

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Dr. Gert Homm

Vertrieb

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Halle 12 / C45

16.10.2019

Thema

15:30 - 16:30

Pressekonferenz: Funktionelle Biopolymer-Beschichtungen aus Lebensmittelreststoffen

Halle 1, Konferenzraum 19b

Vorstellung des Projekts HyperBioCoat - Vorteile und Anwendungen von Biopolymer-Beschichtungen, u.a. für Lebensmittel - und Kosmetikverpackungen sowie Medizinprodukte.

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Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Rohstoffe, Hilfsstoffe
  • 01.01  Thermoplaste
  • 01.01.010  Biokunststoffe
  • 01.01.010.13  Biokunststoffe, auf Basis von Cellulose

Biokunststoffe, auf Basis von Cellulose

  • 01  Rohstoffe, Hilfsstoffe
  • 01.10  Zusatzstoffe
  • 01.10.024  Bindemittel

Bindemittel

  • 01  Rohstoffe, Hilfsstoffe
  • 01.10  Zusatzstoffe
  • 01.10.025  Biologisch abbaubare Additive

Biologisch abbaubare Additive

  • 01  Rohstoffe, Hilfsstoffe
  • 01.14  Sonstiges
  • 01.14.003  Druckfarben

Druckfarben

  • 01  Rohstoffe, Hilfsstoffe
  • 01.14  Sonstiges
  • 01.14.012  Lacke, Überzüge

Lacke, Überzüge

  • 03  Maschinen und Ausrüstung für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 03.01  Maschinen und Ausrüstung zum Aufbereiten und Recycling
  • 03.01.010  Recyclinganlagen
  • 03.01.010.02  Recyclinganlagen für gemischte Abfälle

Recyclinganlagen für gemischte Abfälle

  • 03  Maschinen und Ausrüstung für die Kunststoff- und Kautschukindustrie
  • 03.01  Maschinen und Ausrüstung zum Aufbereiten und Recycling
  • 03.01.011  Separier- und Sortiersysteme für Abfälle

Separier- und Sortiersysteme für Abfälle

  • 04  Dienstleistungen, Forschung, Wissenschaft
  • 04.06  Wissenschaft und Beratung

Wissenschaft und Beratung

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18.09.2019

Fraunhofer IWKS auf der K 2019: Vom Abfall zur bioabbaubaren Lebensmittelverpackung

Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS zeigt Anwendungen für einen neuen Polymergrundstoff aus Lebensmittelresten, der sowohl biobasiert als auch biologisch abbaubar ist

Einladung zur Pressekonferenz am 16. Oktober 2019, 15:30 Uhr auf der K in Düsseldorf

Kunststoffe sind vielseitig einsetzbare Materialien –  kaum ein Konsumgut, das ohne dieses langlebige Material auskommt. Vor allem für Lebensmittelverpackungen ist Kunststoff in der Lage, Hygienevoraussetzungen, lange Haltbarkeit und einfache Verfügbarkeit von Produkten zu gewährleisten. Doch gerade viele leistungsfähige Kunststoffverpackungen tragen auch zu einem erhöhten Abfallaufkommen und Umweltbelastungen bei. So lassen sich aus mehrlagigen Verpackungsfolien die einzelnen Polymere nicht wirtschaftlich für die Herstellung neuer Verpackungsfolien zurückgewinnen. Kompostierbares Bioplastik als nachhaltige Alternative ist bereits seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt. Jedoch haben ein höherer Preis und Eigenschaften, die noch hinter denen von herkömmlichen Kunststoffen zurückbleiben, eine breite Anwendung bisher verhindert.

Dieser Herausforderung hat sich das Fraunhofer IWKS gestellt und bietet einen neuen Polymerrohstoff an, der ohne Beeinträchtigung des Recyclings oder der Kompostierbarkeit die Schutzwirkung von Kunststoffverpackungen erhöht. Er kann sowohl mit herkömmlichen als auch mit kompostierbaren Verpackungsmaterialien kombiniert werden. Statt aus Erdöl oder biobasierten Grundstoffen aus Mais oder Zuckerrohr gewinnen die Forscher ihren Rohstoff aus großen Nebenproduktströmen der Lebensmittelindustrie. Konkret wird aus Apfeltrestern ein Hemicellulose-Produkt extrahiert, das dank der verzweigten Polymerstrukturen für verschiedenste Anwendungen geeignet ist: Von Beschichtungen, die Sauerstoff und Wasserdampf abschirmen, für Folien, Schalen und Flaschen aus Kunststoffen und Naturwachsen, über Lack- und Farbsysteme bis hin zu Papieradditiven oder Kosmetikartikeln, in denen das Polymerprodukt  zur Steigerung der Reißfestigkeit bzw. zur Einstellung der Fließfähigkeit und zur Stabilisierung von Dispersionen und Emulsionen eingesetzt werden kann. Der Vorteil: Der Rohstoff ist biobasiert und biologisch abbaubar, steht nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelindustrie, ist in ausreichender Menge vorhanden und als Nebenprodukt kostengünstig zu beziehen. Fundamental für den Einsatz in den diversen Materialsystemen ist die Tatsache, dass sich die verzweigten Polymerstrukturen vielfältig und wirtschaftlich chemisch modifizieren lassen.

Einladung zur Pressekonferenz – Projektabschluss HyperBioCoat
Im Rahmen des von der EU gefördeten Projekts HyperBioCoat wurde der Rohstoff erfolgreich an Demonstratoren für Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen getestet. Erfahren Sie mehr zum Projekt und dem Einsatz von Hemicellulose als nachhaltigen Polymergrundstoff und besuchen Sie unsere Pressekonferenz:

 „Funktionelle Biopolymer-Beschichtungen aus Lebensmittelreststoffen. Vorstellung des Projekts HyperBioCoat - Vorteile und Anwendungen von Biopolymer-Beschichtungen, u.a. für Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen sowie Medizinprodukte“
am Mittwoch, 16.10.2019, um15:30 Uhr
Tagungsraum 19b, Halle 1, K 2019, Messe Düsseldorf
Um Anmeldung unter presse@iwks.fraunhofer.de wird gebeten.

 
Kritische Rohstoffe nicht nur ersetzen, sondern auch zurückgewinnen
Das Fraunhofer IWKS zeigt auf der K 2019 nicht nur Möglichkeiten der Substitution von Rohstoffen und wertvollen Ressourcen durch nachhaltige Alternativen, sondern auch deren Rückgewinnung. Ein Beispiel hierfür ist Elektroschrott. Bislang werden die Kunststofffraktionen nicht oder lediglich als Sekundärmaterial thermisch verwertet, da sie sich nur schwer sortenrein und effizient abtrennen lassen. Am Fraunhofer IWKS setzen die Wissenschaftler auf ein stoffliches Recycling, wodurch mittels elektrohydraulischer Zerkleinerung und sensorbasierter Sortierung sowohl Metall- als auch Kunststofffraktionen z. B. von Handys trennbar sind. So können auch hochwertige Kunststoffe einer weiteren Verwertung zugeführt werden.

Sie möchten mehr zu unserer Forschung erfahren? Besuchen Sie uns am Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ in Halle 12, Stand C45.

 Gerne vereinbaren wir einen Termin für ein persönliches Gespräch mit einem unserer Wissenschaftler bzw. stehen für andere redaktionelle Formate zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an per Mail unter presse@iwks.fraunhofer.de oder telefonisch unter +49 6023 32039-803.

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Über uns

Firmenporträt

Das Fraunhofer IWKS steht für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Wertstoffe aus einem Produktkreislauf zurückzugewinnen und in einen neuen Kreislauf wieder einzubringen - das ist das Ziel der Forschung. Gemeinsam mit Industriepartnern werden effiziente Prozesse und Technologien für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde entwickelt. Auf der K zeigt das Fraunhofer IWKS seine Forschungsarbeit mit speziellem Fokus auf biogenen Rohstoffen sowie innovativen Trenn-, Sortier- und Recyclingtechnologien.

Die Nutzung biobasierter Rohstoffe in vielen Bereichen der Industrie bietet derzeit Zugang zu bedeutenden Wachstumsmärkten und ist dabei schon lange nicht mehr auf die energetische Nutzung der Rohstoffe beschränkt, sondern umfasst u. a. Bioverbundwerkstoffe, cellulosebasierte Polymere (einschließlich Cellulose-Regenerate und Nanocellulose) sowie Bioraffinerien der dritten Generation. Rohstoffbasis für biobasierte Produkte sind sowohl pflanzliche Reststoffe aus der Lebensmittel- und Agrarindustrie als auch gezielt für die technologische Nutzung angebaute Kulturpflanzen. Schlüssel für eine erfolgreiche Nutzung sind die Isolierung, Aufarbeitung und die Qualitätssicherung der gewünschten Rohmaterialien. Am Fraunhofer IWKS werden biobasierte Additive und Bindemittel erforscht und entwickelt, u.a. aus Reststoffen der Lebensmittelindustrie.

Im Bereich der mechanischen Verfahrenstechnik zur Aufbereitung von Primär- und Sekundärrohstoffen steht eine Vielzahl von Anlagen und Geräten zur Verfügung, die im Rahmen von Dienstleistungs- und Forschungsaufträgen eingesetzt werden können. Schwerpunkt der Arbeiten ist die Anwendung und Weiterentwicklung von innovativen und flexiblen Konzepten für die Aufbereitung von Materialien und Stoffströmen mit komplexen Strukturen und Zusammensetzungen. Dazu setzt das Fraunhofer IWKS neben innovativen Separations- und Zerkleinerungsverfahren eine automatisierte,  modulare Sortieranlage ein, die beispielsweise für Elektroschrott,  Kunststoffe oder andere Materialien Anwendung findet.

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Unternehmensdaten

Anzahl der Beschäftigten

31 - 100

Gründungsjahr

2011

Geschäftsfelder
  • Rohstoffe, Hilfsstoffe
  • Dienstleistungen für die Kunststoff- und Kautschuk-Industrie