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ARBURG GmbH + Co KG

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Telefon +49 7446 330
Fax +49 7446 333365
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Hallenplan

K 2022 Hallenplan (Halle 13): Stand A13-1, Stand B13

Geländeplan

K 2022 Geländeplan: Halle 13

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Spritzgießmaschinen bis 250 kN Schließkraft

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Spritzgießmaschinen für Kautschuk

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Maschinen für Fused Deposition Modeling (FDM)

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Weitere Maschinen für Additive Fertigungsverfahren

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Einrichtungen für das In-Mould-Decorationg (IMD)

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Einrichtungen für das In-Mould-Labeling (IML)

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Trockner für Schüttgüter

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Handhabungsgeräte

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Industrieroboter, frei programmierbar

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Montagesysteme

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Angußseparatoren

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Qualitätssicherungssoftware (SPC/SQC)

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Heizelemente

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Datum

Thema

02 Mär 2022

ARBURG auf der Plastec West Design & Manufacturing West 2022

Arburg ist vom 12. bis 14. April 2022 im Convention Center Anaheim, Kalifornien, USA, prominent vertreten: Auf der Plastec West, wird auf dem Stand in Halle B, Stand 3945, eine automatisierte Turnkey-Anlage zur Produktion von faltbaren Trinkbechern aus LSR präsentiert. Weiterer Schwerpunkt ist das Thema Digitalisierung mit dem Kundenportal „arburgXworld“ und dem Arburg Leitrechnersystem ALS. Auf der gleichzeitig stattfindenden Design & Manufacturing West zeigt Arburg auf seinem Stand 3708 die Potenziale des freeformers für die additive Fertigung.
„Die Plastec West hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Sie ist nach der NPE die wichtigste Messe in den USA“, hebt Friedrich Kanz, Geschäftsführer der Arburg Inc. in Rocky Hill, Connecticut, USA, hervor. „Die Messe deckt fünf Themenbereiche ab: Kunststoffverarbeitung, Automation, Prototyping, Verpackung und Medizintechnik. Dank der Design & Manufacturing West können wir zusätzlich den freeformer und damit unser gesamtes Verarbeitungsspektrum aufzeigen.“

Arburg als Partner für die Medizintechnik
„An der Westküste der USA gibt es eine sehr hohe Konzentration von Verarbeitern, die sich auf die Medizintechnik konzentrieren“, so Friedrich Kanz. Im Rahmen der Corona-Pandemie seien hier zahlreiche Investitionen getätigt worden, um beispielsweise die Produktion von medizinischen Einwegprodukten zu steigern. „Da Silikon in diesem Umfeld der Medizintechnik oft eine große Rolle spielt, zeigen wir auf der Messe eine Turnkey-Anlage für die Verarbeitung von LSR“, erklärt der Geschäftsführer. „Damit unterstreichen wir, dass wir nicht nur Lieferant und Maschinenhersteller sind, sondern unseren Kunden mit solchen Gesamtlösungen eine echte Partnerschaft bieten. Außerdem eröffnen unsere digitalen Produkte dem Kunden noch zusätzliche Möglichkeiten, um die Effizienz entlang der Wertschöpfungskette zu steigern.“

Turnkeylösung für LSR-Verarbeitung
Auf dem Messestand produziert ein elektrischer Allrounder 470 A, integriert in eine vollautomatisierte Fertigungszelle, einen faltbaren Trinkbecher. Hierfür wird LSR eingesetzt, da sich das Material durch hohe Standfestigkeit auszeichnet und der Becher sich so falten lässt. Der Produktionszyklus sieht folgendermaßen aus: Das vertikale Multilift V Robot-System fährt von oben in den Werkzeugbereich ein. Zunächst entnimmt es das Fertigteil, anschließend wird das Einlegeteil, ein Ring aus Thermoplast, für den folgenden Zyklus auf den Werkzeugkern platziert und danach der Becher auf ein hochtemperaturfestes Förderband abgelegt. Das Gewicht des Bechers beträgt 84 Gramm, die Zykluszeit liegt bei 45 Sekunden. Das Werkzeug und die Automation liefert die Partnerfirma ACH Solution, Fischlham, Österreich. Die Silikonpumpe kommt vom Arburg-Partner Elmet, das Flüssigsilikon vom Materialhersteller Shin Etsu. Die Maschine ist zur Verarbeitung von LSR serienmäßig mit dem „aXw Control ScrewPilot“ zum hochpräzisen Einspritzen und zusätzlich mit dem „aXw Control PressurePilot“ ausgestattet. Diese bionisch optimierte Druckregelung vergrößert das Prozessfenster für einen robusten und reproduzierbaren Spritzgießprozess.

Umfassende digitale Unterstützung
Die Maschine ist an das Arburg-Leitrechnersystem ALS angeschlossen, das damit auf dem Messestand live zu sehen sein wird, gleiches gilt für den Arburg Remote Service.
Mit dem ALS lassen sich Produktionsdaten in Echtzeit erfassen und analysieren – und dadurch die Effizienz und Transparenz der Produktion deutlich steigern. Weiter können sich die Besucher zu dem Kundenportal „arburgXworld“ informieren, das einen Mehrwert entlang der kompletten Wertschöpfungskette schafft und dadurch den Spritzgießalltag erleichtert. Zu dessen zentralen Funktionen zählen der Überblick über den Maschinenpark („MachineCenter“) und die Online-Ersatzteilbestellung („Shop“). Arburg ergänzt das Kundenportal kontinuierlich mit neuen digitalen Services. Neu ist z. B. die App „AnalyticsCenter“ für die Dokumentation von Werkzeugabmusterungen, Versuchen und Spritzgießprozessen.

Hohe Potenziale für die additive Fertigung
Im Rahmen der Design & Manufacturing West präsentiert Arburg sein Produktportfolio im Bereich der additiven Fertigung. Anhand eines Freeformers 300-3X erläutern die Experten den Messebesuchern die Potenziale des Arburg Kunststoff-Freiformens (AKF). Dieses wird dank der Verarbeitung von Original-Kunststoffgranulaten und der daraus resultierenden Materialfreiheit als „offenes System“ bezeichnet. Zudem können die Anwender die Prozessführung selbst optimieren. Prädestiniert ist der Freeformer z. B. für die Medizintechnik, für die Verarbeitung von Weichmaterialien auch für die Herstellung von Hart-Weich-Verbindungen.

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16 Feb 2022

Arburg auf der Chinaplas 2022: High-End, wohin man schaut

Ein Hightech-affines Land wie China und eine der größten internationalen Kunststoff-Fachmessen in Präsenz: Das macht die Chinaplas 2022 in Shanghai besonders interessant. Klar, dass Arburg dort einen entsprechenden Auftritt eingeplant hat. Besonders interessante Zielgruppen kommen aus der Automotive-Branche, der hoch dynamischen Medizintechnik sowie der Elektronikindustrie. Dazu passen Maschinentechnik und Verfahren mit der Verarbeitung von LSR, schnelllaufenden medizinischen Anwendungen sowie dem Leichtbau mit dem Faser-Direkt-Compoundieren (FDC).
Insgesamt werden vier Allrounder-Exponate – vom elektrischen Allrounder 470 A bis hin zum großen Allrounder 820 S – sowie zwei Freeformer – ein Freeformer 200-3X und ein Freeformer 300-3X – zu sehen sein. Alle Maschinen sind zu Demozwecken „live“ an das Arburg Leitrechnersystem ALS sowie an das Kundenportal arburgXworld, ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts, angeschlossen. Detaillierte Informationen zum Umwelt- und Recycling-Programm arburgGREENworld runden das Chinaplas-Engagement von Arburg ab.

Zhao Tong, Leiter der Arburg-Organisationen in China, hält zur Wichtigkeit der Veranstaltung fest: „Die Chinaplas ist für uns die wichtigste Messe in der gesamten Region. Hier gilt es, sich mit Spitzentechnologie zu präsentieren, weil der High-End-Markt auch in China ständig wächst und an Bedeutung gewinnt. Entsprechend hat Arburg die Messeschwerpunkte gesetzt: Mit unseren Spritzgießmaschinen und Automationsanlagen bieten wir optimale Lösungen für eine individuelle Serienfertigung, mit den Freeformern weitere für den Bereich Herstellung von Prototyen- und Kleinserien an. Hinzu kommen die Tools von arburgXworld und dem Leitrechnersystem ALS zur Unterstützung des Service sowie zum Produktionsmanagement und das Umwelt- und Recycling-Programm arburgGREENworld für mehr Ressourcenschonung und Produktionseffizienz.“

Highlight: Elektrischer Allrounder 470 A
Als wichtiges Highlight sieht Zhao Tong den elektrischen Allrounder 470 A mit 1.000 kN Schließkraft, Spritzeinheit der Größe 290 und Gestica-Steuerung. Ein Multilift Select mit sechs Kilogramm Tragkraft vervollständigt die Konfiguration. Die leistungsstarke Spritzeinheit mit 35 Millimeter Drei-Zonen-Schnecke kann auch komplexe Teile in Mehrfach-Werkzeugen problemlos schnell und hochwertig fertigen. Als Messebeispiel entsteht auf dieser Maschine das Elektronik-Bauteil „Connector“ in einem 16-fach-Werkzeug. Das Teilegewicht liegt bei je 0,59 Gramm, die 16 Connectoren entstehen in einer Zykluszeit von rund sechs Sekunden. Der Energieverbrauch der Maschine ist sehr niedrig, was Wirtschaftlichkeit und Effizienz erhöht. Damit passt der Allrounder auch sehr gut zu den Anstrengungen des Unternehmens im Rahmen des arburgGREENworld Programms.

Schnell: Medizintechnik auf hybridem Allrounder 470 H
Auf einem hybriden Allrounder 470 H mit 1.000 kN Schließkraft, Spritzeinheit der Größe 400 mit 35 Millimeter Standardschnecke und Gestica-Steuerung werden Pipettenspitzen aus PP in einem 64-fach-Werkzeug hergestellt. Die Zykluszeit für dieses Schnellläufer-Produkt liegt bei nur sieben Sekunden, was unter anderem mit der Ausrüstung der Maschine mit einer leistungsfähigen Speichertechnologie sowie dem „aXw Control ScrewPilot“ für reproduzierbares Einspritzen und hohe Spritzteilqualität zusammenhängt. Das Schussgewicht beträgt 64 Gramm. Die komplexe Automation stammt vom regionalen chinesischen Hersteller Ningbo Welllih Robot Technology Co., LTD. Neben einer Granulatzufuhr Luxor80 von Motan kommen auch ein Heißkanalsystem von Husky sowie zwei HB-Therm Temperiergeräte zum Einsatz.

Sicher: Mund-Nasen-Maske auf Allrounder 570 E Golden Electric
Eine Mund- und Nasenmaske wird in einem 4-fach-Werkzeug der Polarform Werkzeugbau GmbH gespritzt. Das Beispielteil läuft während der Chinaplas auf einem elektrischen Allrounder 570 E Golden Electric. Diese High-End-Anlage zur LSR-Verarbeitung ist eine Neuheit in Asien. Der Allrounder 570 E Golden Electric ist hier als Einstiegsmaschine mit höchster Genauigkeit für die Sonderanwendung LSR-Spritzgießen definiert. Er verfügt über eine Schließkraft von 2.000 kN und eine Spritzeinheit der Größe 800 mit 45-Millimeter LSR-Schnecke ohne Misch- und Kompressionszone. Zum Einsatz kommt darüber hinaus auch eine spezielle Rückstromsperre für niederviskoses Material. Verarbeitet wird ein für die Medizintechnik optimiertes LSR der Wacker Chemie AG. Das Spritzteilgewicht liegt bei 42 Gramm, die Zykluszeit bei 60 Sekunden. Der extreme Hinterschnitt der Maske und die verschiedenen Wandstärken mit der sehr dünnen Lippe machen das Spritzgießen dieser Teile hoch komplex. Der Greifer am Multilift Select Robot-System mit 15 Kilogramm Tragkraft im Queraufbau sorgt für eine genaue, reibungslose Entnahme. Er kommt von der Barth Mechanik GmbH, die Dosieranlage vom chinesischen Hersteller Mucomac aus Shenzhen. Komplettiert wird die Anlage durch ein Kaltkanalsystem CoolShot von Ewikon mit elektrisch angetriebenem Nadelverschluss sowie einem Kühlgerät von Shini aus Taipeh. Für die Medizintechnik als eine der wichtigsten Branchen auch in dieser Region ist eine saubere Produktion mit höchster Prozesskontrolle unabdingbar. Das kann Arburg mit dieser Konfiguration vollumfänglich sicherstellen.

Groß: Allrounder 820 S mit Ausrüstung zur FDC-Verarbeitung
Die größte Arburg-Maschine auf der Chinaplas ist ein hydraulischer Allrounder 820 S, der zum Faser-Direkt-Compoundieren (FDC) optimiert wurde. Die Maschine hat eine Schließkraft von 4.000 kN und eine Spritzeinheit der Größe 3200, die mit einer 70-Millimeter-Spezialschnecke zur Langglasfaserverarbeitung ausgestattet ist. Als notwendige Basisausstattung kommt der „aXw Control ScrewPilot“ hinzu, der eine reproduzierbare Formfüllung über die Regelung von Einspritzdruck und -geschwindigkeit erlaubt. Hergestellt wird eine Trägerplatte, das Basismaterial ist ein PP. Das Ein-Kavitäten-Werkzeug verfügt über einen Heißkanal mit Nadelverschlussdüsen. Das Spritzteilgewicht beträgt 700 Gramm, die Zykluszeit liegt bei 80 Sekunden.

Das FDC-Leichtbauverfahren zeichnet sich durch hohe Verfügbarkeit der Materialien und um bis zu 40 Prozent geringere Kosten im Vergleich zu speziellen Langfasergranulaten aus. FDC-Spritzteile kommen in allen innovativen Branchen der Kunststoffverarbeitung wie etwa dem Automobilbau oder auch der Luftfahrtindustrie zum Einsatz. Die erreichbaren physikalischen Eigenschaften gehen auf die individuell anpassbaren langen Fasern zurück. Die FDC-Einheit direkt an der Spritzeinheit ist wie der gesamte Prozess in die Selogica-Steuerung integriert und umfasst eine servoelektrische Seitenbeschickung mit eingebauter Schneidvorrichtung, einen angepassten Zylinder und eine spezielle Schneckengeometrie.
Die Spritzteilentnahme aus dem Einfach-Werkzeug erfolgt über ein Multilift Select Robot-System mit 15 Kilogramm Tragkraft. Nachgeordnet werden die Artikel über eine Scale-Automation zur Qualitätssicherung inline gewogen, in die Prozessdokumentation übernommen und danach auf einem Förderband abgelegt.

Geschäftliche Potenziale in China und Asien weiterhin hoch
Die Exponate zur Chinaplas 2022 passen genau zu den Marktanforderungen, wie sie sich in China laut Zhao Tong aktuell darstellen: „Die Automotive-Branche dynamisiert sich mit den Entwicklungen und Einsatzbereichen im Bereich E-Mobility gerade intensiv. In der Medizintechnik kann Arburg durch seine zentrale Produktion, seine Termintreue und die hohe Zuverlässigkeit der Allrounder einen wichtigen Beitrag zu stabileren Lieferketten leisten. Mehr und mehr Firmen suchen darüber hinaus nach IT-Lösungen wie dem Kundenportal arburgXworld oder dem Leitrechnersystem ALS, um ihre Produktionseffizienz zu erhöhen. Mit unseren Produkten und Technologien „Made in Germany“ sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Denn wir können unseren Kunden, und auch das zeigt unser Chinaplas-Engagement, regionalisierte Dienstleistungen anbieten, um sie in ihren Unternehmen bei der Erhöhung von Qualität, Effizienz und Ressourcenschonung umfassend zu unterstützen.“

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15 Feb 2022

Arburg: Spannender Podcast zum Thema Künstliche Intelligenz (KI)

Am 17. Februar 2022 geht Arburg im Rahmen der Podcast-Serie „KI in der Industrie“ mit der Folge 134 live. Die Sendung mit dem Titel „KI bei Arburg und die Rolle des Basismodells“ beschäftigt sich mit dem spannenden Thema Künstliche Intelligenz (KI) im Maschinenbau. Werner Faulhaber, Bereichsleiter Entwicklung bei Arburg, gibt im Gespräch mit Moderator Robert Weber während des rund 35-minütigen deutschsprachigen Podcasts tiefe Einblicke, welche Potenziale KI für die Spritzgießwelt bietet.
Werner Faulhaber erklärt z. B., wie KI in Verbindung mit einer „smarten“ Steuerung und „Machine Learning“ das Spritzgießen Schritt für Schritt „intelligenter“ macht, an welchen Entwicklungen Arburg hierzu arbeitet und wie Kunststoffverarbeiter damit künftig neue Geschäftsmodelle erschließen können.

„Machine Learning“ verändert die Spritzgießwelt
Im Podcast wird diskutiert, warum es nicht reicht, einfach nur Daten zu sammeln. Man müsse auch das Prozess-Know-how und Domänenwissen dazu haben. Werner Faulhaber geht darauf ein, wie man mit Hilfe von KI Basismodelle aus den über die Jahre gesammelten Erfahrungen und Daten zu Prozess, Material- und Maschinen entwickeln kann. Der Kunde könne das ihm zur Verfügung gestellte Basismodell dann „on Edge“ weiter schärfen und damit seine Prozesse optimieren. Von Vorteil sei, dass Arburg dabei auf die Eigenentwicklung Gestica-Steuerung, das eigene Arburg Leitrechnersystem ALS und das Kundenportal „arburgXworld“ aufsetzen könne. Zudem werde sich die Maschine in Zukunft verstärkt selbst optimieren und mittels des sogenannten “Machine Learning“ kontinuierlich hinzulernen. Als Praxisbeispiele werden in dem Interview z. B. das automatische Programmieren von Robot-Systemen, gezielte Störfall-Behebungen und ein Ersatzteilwesen mit „intelligenter“ Bildverarbeitung erklärt.

Podcast-Serie „KI in der Industrie“
Die Podcast-Folge 134 mit Werner Faulhaber ist ab dem 17. Februar 2022 direkt auf der Website https://kipodcast.de/ zu hören und über alle gängigen Portale wie Spotify, iTunes und GooglePlay frei verfügbar. Für Kunststoffverarbeiter interessant ist auch die Folge 115 zum Thema „Federated Learning im Spritzgießen“. Bei den Podcasts kommen KI-Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie von namhaften Unternehmen wie Bosch, Siemens, Trumpf und IBM zu Wort.

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11 Feb 2022

Industry Fair 2022: Arburg zeigt präzisen Schnellläufer und Digitalisierungslösung

Steffen Eppler, Bereichsleiter Vertrieb Europa, schätzt die Bedeutung von Celje als Tor zu Südosteuropa: „Die gesamte Region profitiert von wegweisenden europäischen Unternehmen im Bereich Spritzgießen, die den Technologietransfer in die entsprechenden Länder weitertragen. Und für diese Märkte bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio.“ Mehr als 700 Aussteller aus rund 30 Ländern werden anreisen, außerdem Besucher aus etwa 15 Ländern. „Mit unseren Allroundern und den damit realisierbaren kurzen Zykluszeiten haben wir insbesondere die Bedürfnisse von Produzenten im Bereich Medizintechnik, aber auch von Komponentenherstellern, etwa im Bereich Automotive, und Haushaltsgeräten im Blick. Besonders gut aufgestellt sind wir dementsprechend auch in Anwendungen, bei denen präzises Spritzgießen, exzellenter technischer Support und Aftersales-Expertise erforderlich sind.“

Schnellläufer: 19.200 Spritzteile pro Stunde
Auf der Industry Fair 2022 demonstriert ein hybrider Allrounder 520 H mit einer Schließkraft von 1.500 kN die produktionseffiziente, qualitativ hochwertige Herstellung von Pipettenspitzen aus PP. Die hybriden Hochleistungsmaschinen der Hidrive-Baureihe sind bereits standardmäßig auf eine schnelle Serienfertigung hin optimiert und damit auch hervorragend für Schüttgutartikel geeignet, wie sie im medizintechnischen Bereich zum Einsatz kommen. Die Allrounder verbinden elektrische Schnelligkeit und Präzision auf der Schließseite mit hydraulischer Kraft und Dynamik beim Einspritzen. Das Exponat ist mit einem 32-fach-Werkzeug der Firma Zahoransky, einem langjährigen Arburg-Kunden, ausgestattet und auf einen Einsatz im Reinraum vorbereitet. Die Zykluszeit beträgt rund sechs Sekunden, was einem Durchsatz von etwa 19.200 Spritzteilen pro Stunde entspricht. Das Messe-Exponat ist damit genau auf die Bedürfnisse der Medizintechnik – Schnelligkeit, Präzision und Leistungsstärke – ausgerichtet. „Und gerade in der aktuellen Zeit sind nicht nur für uns Personal Care-, Medizin- und Pharmaindustrie von besonderem Interesse“, fasst Eppler die Bedeutung der gezeigten Hochleistungs-Anwendung zusammen.

Digitalisierung: Kundenportal arburgXworld als Demo
Wie die Digitalisierung in modernen Spritzgießunternehmen praxisnah gelingt, erfahren die Besucher der Industry Fair ebenfalls auf dem Arburg-Messestand. Denn dort gibt es eine Demoversion des Kundenportals “arburgXworld” live zum Testen. Unter anderem sind aktuelle Online-Informationen zum Maschinenpark von überall her im Zugriff, egal, ob am Arbeitsplatz oder mobil. Störungen können mit den unterschiedlichen Apps rund um die Uhr behoben werden. Und auch die Ersatzteilbestellung erfolgt komfortabel 24/7 direkt online. Darüber hinaus stehen Berechnungs-Tools und Wissensdatenbanken in verschiedenen Paketen zum individuellen Zusammenstellen zur Verfügung, um die Arbeit in vielen Unternehmensbereichen so einfach wie möglich zu gestalten.

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10 Feb 2022

ARBURG auf der FIP 2022

Die französischen Gastgeber bieten diesmal ein ganz neues Format: drei Messen in einer. Die „FIP“, der Bereich für Technologien und Dienstleistungen für die Industrie. Dann die „FIP Valorize“, die sich den Umweltherausforderungen für die Kunststoffindustrie widmet und schließlich die „FIP Transform“. Dort treffen sich die Verarbeiter und Entscheidungsträger aus allen Branchen.
Pascal Laborde ist Geschäftsführer von Arburg France und freut sich auf die Messe, die mit fast zehn Monaten Verspätung stattfindet: “Endlich treffen wir unsere Kunden wieder persönlich. Das wurde nach der langen Pause auch langsam wieder Zeit. Die FIP ist schließlich die Messe für die Kunststoffindustrie in Frankreich und auch für Arburg als wichtigen und größten Akteur auf dem heimischen Spritzgießmarkt.”

Eine Maschine, zwei Kavitäten
Arburg wird auf der FIP einen elektrischen Allrounder 470 A mit 1.000 kN Schließkraft und Spritzeinheit der Größe 290 präsentieren. Zur Handhabung der Teile ist ein Multilift Select Robot-System im Einsatz. Die Konfiguration wurde anwendungsorientiert für diesen Prozess optimiert.
In einem 1+1-fach-Familienwerkzeug entstehen in zwei Kavitäten im Wechsel durch Drehung Zahnrad und Polrad aus einem PA6 mit magnetischem Füllstoff – eine Produktion ohne Umrüsten oder Sonderabläufe. Beim Produktwechsel wird nur das zweite hinterlegte Spritz- und Werkzeugprogramm angewählt und der Angusskanal im Werkzeug umgeschaltet. Der mit dem magnetisierbaren Material gefüllte Kunststoff wird im Werkzeug über Permanentmagnete gepolt. So entstehen auf dem Allrounder 470 A mit neuester Gestica-Steuerung in einer Zykluszeit von nur 73 Sekunden alternierend ein magnetisiertes Zahnrad und ein Polrad.

Den Kunden immer im Blickpunkt
Laborde möchte mit der Präsentation des Allrounders 470 A dem Markt die Kraft einer solchen Automatisierungslösung demonstrieren: “Wir wollen unseren Kunden neue, innovative Wege zur Integration von Funktionen in einer Maschine zeigen. Stichwort: Magnetisierung. Wir sind stolz auf die Zuverlässigkeit der Arburg-Maschinen auch bei komplexeren Herstellungsvorgängen.” Sollte es trotzdem mal haken, gibt es neben dem ausgezeichneten und top geschulten Serviceteam auch die Möglichkeit, die Selbsthilfefunktion der arburgXworld zur Behebung von Störungen und Maschinenausfällen zu nutzen.
Pascal Laborde geht es nach einer so langen Abstinenz bei der Messe in erster Linie um die Kontakte: “Es ist wichtig, bestehende Kunden, potenzielle Kunden aber natürlich auch Vertreter von Fachorganisationen und Kunststoffverbänden zu treffen,” so der Frankreich-Chef von Arburg. Genau dafür hat er bei der eigens dafür eingerichteten “FIP-Transform” Gelegenheit. Damit Kunden den Global Player aus Loßburg noch besser kennenlernen und sich noch enger mit ihm verbunden fühlen, hat Laborde ein spezielles Digitalisierungs-Highlight im Gepäck: “Wir werden in Lyon auch unser arburgXworld-Kundenportal detailliert vorstellen. Hier werden alle digitalen Services von Arburg gebündelt”. Kunden haben dort nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, z. B. auf aktuelle Informationen des Maschinenparks zuzugreifen, Maschinen zu starten und zu überwachen. Ebenso können 24/7 Service-Anfragen gestellt oder online Ersatzteile bestellt werden – und das auf allen digitalen Devices.

Umweltherausforderungen annehmen
Schließlich wird ein weiterer Schwerpunkt bei dieser Messe der Komplex Umwelt und damit verbunden das Thema Kreislaufwirtschaft sein. Auf der “FIP Valorize” präsentieren Aussteller auch dazu neueste Technologien und Lösungen. Für Arburg ist dieses Thema schon seit Jahren ein wichtiger Baustein der Firmenphilosophie. Mit dem Programm arburgGREENworld hat das Unternehmen seine bereits seit Jahrzehnten laufenden Anstrengungen in Richtung Effizienz, Umweltschonung und Kreislaufwirtschaft gebündelt.

Die Reise nach Lyon zur FIP 2022 dürfte sich also mit Sicherheit lohnen. Beachten müssen die Besucher selbstverständlich die Covid-19-Regeln. Mehr dazu unter www.f-i-p.com/en/.

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27 Jan 2022

Arburg auf der Plastimagen 2022: Verpackung und Digitalisierung als Schwerpunkte

Mit mehr als 34.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist die Plastimagen in ihrer Auflage 2022 als Kunststoff-Präsenzmesse die umfassendste und bedeutendste Fachveranstaltung in Lateinamerika. Sie ist genau auf die Bedürfnisse von zuletzt 22.000 Besuchern ausgerichtet, die nach innovativen Kunststoff-Lösungen für ihre Unternehmen suchen.

Lateinamerika: Wachsendes Potenzial im Hightech-Sektor
Guillermo Fasterling, Geschäftsführer ARBURG S.A. de C.V., freut sich deshalb ganz besonders auf diese Messe: „Mexiko und damit auch Lateinamerika sind für Arburg Märkte mit sehr großem und wachsendem Potenzial, nicht zuletzt im Hightech-Sektor. Die Märkte kommen langsam, aber sicher wieder aus ihrer coronabedingten Zwangspause heraus und erholen sich. Die gesamte Region ist für Arburg stark von Automotive und Medizintechnik geprägt, aber auch die Packaging-Industrie holt schnell auf. Technologisch stehen hier Schnellläufer hoch im Kurs, weshalb auch unsere Exponate darauf ausgerichtet sind.“
Frank Eberhardt, Head of Applications and Technical Support bei ARBURG S.A. de C.V., sieht auch die Digitalisierung als weiteren wichtigen Faktor: „High-End-Technolgie ist auch in Mexiko und Lateinamerika von wachsender Bedeutung. Gerade da drängt sich die Ergänzung und Schaffung von Mehrwerten durch modernste Maschinentechnik in Kombination mit digitalen Plattformen wie ALS und arburgXworld auf. Wichtig bleibt aber auch die qualifizierte Hilfe und Unterstützung in den Bereichen Vertrieb, Anwendungstechnik und Service, wie die Covid-Einschränkungen der beiden letzten Jahre gezeigt haben. Die persönliche Betreuung bleibt ein wichtiger Erfolgsfaktor. Deshalb freuen wir uns sehr auf die Plastimagen 2022 als Präsenzmesse.“

Hochleistung: Hybrider Allrounder in Packaging-Ausführung mit IML-Anwendung
Um eine Hochleistungsanwendung handelt es sich beim ersten Exponat der Messe, einem hybriden Allrounder 570 H in Packaging-Ausführung mit 1.800 kN Schließkraft und Spritzeinheit der Größe 800. Die Maschine ist zum schnellen Inmould-Labelling mit einer angedockten Automationszelle von Campetella ausgestattet, die mehrere Robot-Systeme auf kleinster Fläche kombiniert. Auf diese Weise entstehen vier dünnwandige Joghurtbecher in einer Zykluszeit von nur rund zwei Sekunden.
Der erste der beiden Roboter greift von der Seite her in das Werkzeug und bringt die Label in die Kavitäten ein. Die vertikal arbeitende Zuführung ist extrem schnell und kompakt. Für maximale Hygiene des Produkts sorgt die integrierte Kippachse, die die Behälter nach der Entnahme mit der Öffnung nach unten auf das Förderband stapelt. Der zweite eingesetzte Roboter ist mit seiner elektrischen Servoachse speziell auf pick and place-Anwendungen abgestimmt. Er nimmt die Stapel vom Förderband herunter und legt sie in einer Lagerbox ab. Die Roboterzelle ist außerdem mit einer Übergabestation zu einem fahrerlosen Transportsystem verbunden, das die Kisten mit Fertigprodukten aufnimmt und in einen Lagerbereich transportieren kann.

Hochpräzise: Vier transparente Espressotassen aus PMMA
Auf einem elektrischen Allrounder 470 A mit 1.000 kN Schließkraft werden vier Espressotassen in einer Zykluszeit von 31 Sekunden gespritzt. Beim eingesetzten Material handelt es sich um ein transparentes PMMA, das Schussgewicht beträgt 120 Gramm. Dieses Projekt entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen Arburg, der Universität Darmstadt und Stäubli. Das Werkzeug wurde für eine schnelle Aufspannung und Wasseradaption optimiert. Die Maschine ist mit einem Multilift Select mit sechs Kilogramm Traglast zur Entnahme und Ablage der Tassen auf einem Förderband ausgestattet.
Beide Exponate arbeiten mit der neuesten Arburg-Steuerungsgeneration Gestica, die eine Vielzahl cleverer Funktionen auf einer intuitiven Bildschirmoberfläche smart und digital vernetzt kombiniert, um komplexe Anforderungen von Maschinen-, Werkzeug-, Robot- und Peripherietechnik einfach zu managen.

Digitalisierung bei Qualitätssicherung und Kundenbetreuung
Ergänzt wird das Arburg-Messeprogramm durch zwei Demoversionen des Arburg-Leitrechner-Systems ALS sowie des Kundenportals arburgXworld. Hier wird anschaulich gezeigt, wie sich die beiden Systeme nutzen lassen, um Qualität und Produktionsplanung sowie Technik- und Service-Management über den gesamten Maschinenbestand eines Unternehmens hinweg auch auf allen digitalen Devices aufrufen, anpassen und aktualisieren lassen. Spezialisten für beide Anwendungen stehen auf dem Messestand zur Verfügung, um auch spezielle Fragen unmittelbar zu beantworten. Zudem sind auch Service-Mitarbeitende der Niederlassung vor Ort, um Fragen von Kunden und Interessenten zu beantworten.

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20 Jan 2022

Hocheffizient bei dünnwandigen Behältern

Wie stellt man wirtschaftlich dünnwandige Behälter unter Nutzung von Recycling-Material in höchster Qualität und Ausbringung her? Indem mehrere Spezialisten ihr fundiertes Know-how zusammenbringen. So geschehen in Frankreich im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Thin Wall Integra“. Diese Kooperation verfolgt gleich mehrere Zielsetzungen: Es geht um die vollautomatisierte, schnelle und gleichbleibend hochwertige Verarbeitung von Recycling-Material zu dünnwandigen Behältern in Großserie.

Die Arburg Tochtergesellschaft in Frankreich hat sich dazu mit dem auf dünnwandige Behälter spezialisierten Formenbauer Collomb, dem Robotik-Experten für Verpackungen, Groupe Pagès, dem IML-Etikettenhersteller Verstraete, dem Materialfluss-Spezialisten Koch-Technik sowie dem Rohstofflieferanten Borealis zusammengetan, um „Thin Wall Integra“ als neues „One-Stop-Shop“-Konzept zur Produktion dünnwandiger Fünf-Liter-Eimer vorzustellen.

Gemeinsam entwickeltes Konzept
Das gemeinsam entwickelte Konzept basiert auf einer vollautomatisierten Spritzgießzelle rund um einen hybriden Allrounder 720 H in Packaging-Ausführung mit einem 1-fach-Werkzeug. Die Gesamtzykluszeit liegt bei nur fünf Sekunden. Ein Leistungsträger ist neben der auf schnelle Zyklen hin optimierten Spritzgießmaschine auch das sequenziell arbeitende Robot-System. Das von der Maschinenrückseite her eingreifende Handhabungssystem mit Teleskop-Arm bestückt das Werkzeug zunächst mit den IML-Etiketten. Danach entnimmt das Robot-System die gelabelten Eimer und stapelt sie auf einer Ablagematte. Die Stapel werden dann automatisch von einem Robot-System zur Palettierung übernommen. Die eingesetzten beiden Robotertechnologien machen die Anlage besonders kompakt. Der Rezyklatanteil wird kontinuierlich über ein automatisches Fördersystem zugeführt.

Die Stärken der Kooperation
Die Partner von „Thin Wall Integra“ bringen in jeder Phase des Projekts ihr spezifisches Fachwissen ein, um den Herstellern dünnwandiger Behälter den neuesten Stand der Technik zu demonstrieren, gleichzeitig aber auch die notwendige Qualität zu sichern und die engen zeitlichen Vorgaben der Verpackungsindustrie zu erreichen.
Darüber hinaus entspricht das Gemeinschaftsprojekt den heute so wichtigen ökologischen Gesichtspunkten in der Kunststoffverarbeitung. Das Produkt weist einen Anteil von 55 Prozent recyceltem Material auf. Das „ökologische Design“ ermöglicht eine Materialeinsparung von bis zu 35 Prozent. Hinzu kommen die vereinfachte Stapelbarkeit der Eimer sowie die Verwendung von „Holygrail2.0“-Etiketten, mit denen ein sortenreines Recycling der eingesetzten Materialien einfach realisierbar wird.
Die vollständig automatisierte Projektanlage wurde speziell für Hochleistungs-Verpackungsanwendungen entwickelt, die Schnelligkeit, Präzision und Effizienz sowie eine hohe Wartungsfreundlichkeit erfordern. Nach seiner Premiere am 30. November ist das Projekt Thin Wall Integra auch während eines Tages der offenen Tür bei Collomb in Oyonnax am 12. Januar 2022 zu sehen.

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